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Radeberg

Radeberg: Autofahrerstreit eskaliert

Ein 57-Jähriger schob seinen Kontrahenten mit dem Auto zur Seite. Daraufhin trat der kräftig zu.

Zwei Autofahrer sind am Donnerstag in Radeberg aneinander geraten. Beide müssen mit mehreren Anzeigen rechnen.
Zwei Autofahrer sind am Donnerstag in Radeberg aneinander geraten. Beide müssen mit mehreren Anzeigen rechnen. © Symbolfoto: Rene Meinig

Wachau/Radeberg. Die Hitze ist offenbar zwei Autofahrern am Donnerstag zu Kopf gestiegen. Sie lieferten sich eine halbe Stunde lang eine heftige Auseinandersetzung. Nach Angaben der Polizei begann der Streit in der Nähe der Autobahnabfahrt Ottendorf-Okrilla. Ein 48-Jähriger war mit seiner Sattelzugmaschine in Richtung Radeberg unterwegs, als ihn vor dem Abzweig nach Grünberg ein Skoda überholte. Anschließend soll der 57-jährige Skodafahrer den Brummi ausgebremst und gezwungen haben, seine Geschwindigkeit bis auf circa 20 Kilometer pro Stunde herunter zu drosseln. Wie der Pkw-Fahrer später aussagte, habe er sich durch das Hupen des deutschen Brummi-Lenkers belästigt gefühlt. 

Zur Fortsetzung kam es kurz danach an einer Tankstelle in Radeberg. Dort trafen beide  Streithähne  wieder aufeinander. Bei einer „Aussprache“ haben sich beide zunächst offenbar beleidigt. Der Skoda-Fahrer soll mit Schlägen gedroht haben. Das wollte sich der Brummifahrer nicht gefallen lassen. Er stellte sich dem Superb in den Weg. Der war wiederum so wütend, dass er losfuhr und den 48-Jährigen kurz mit seinem Auto vor sich her schob. Wutentbrannt trat der Geschobene mehrfach gegen den Skoda: Schaden: rund 3.500 Euro. Auf beide Streithähne kommen nun Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung, Bedrohung, versuchte gefährliche Körperverletzung sowie Sachbeschädigung zu. (SZ/td)

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