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Stress mit der Telekom

Eine Woche lange hatte die Gaststätte Schwalbennest Probleme mit ihrem Telefon. Nun sind die gelöst – vorerst.

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© Symbolbild: dpa

Von Maik Brückner

Bärenhecke. Ein paar komische Sprüche musste sich Gastwirt Hans Wagner in den letzten Tagen anhören: „Seid ihr krank?“ und „Ihr habt es wohl nicht nötig?“ waren die harmlosesten. Grund dafür: Seit Freitag vor einer Woche war das Gastwirtsehepaar Wagner vom Gasthaus Schwalbennest in Bärenhecke telefonisch so gut wie nicht zu erreichen. Zwar klingelte das Telefon. Doch nach dem ersten Klingelton brach die Verbindung ab. Die Nummer des Anrufers erschien nicht auf dem Display. „Dazu hätte es dreimal klingeln müssen“, sagt die Gastwirtin Martina Wagner. Das Handy sei für sie auch keine Alternative. Hier im Tal zwischen Glashütte und Bärenstein gibt es keinen Handyempfang. In ihrer Not wandten sich die Wagners an die Telekom. Die schickte ihre Mitarbeiter los. Zweimal war ein Monteur da. „Die haben sich alles angeschaut, haben gemessen und nichts festgestellt“, erinnert sich Frau Wagner. Am Donnerstagabend brach die Telefonverbindung dann ganz zusammen. „Zum Glück fand ich noch eine Telefonnummer von Technischen Kundendienst“, sagt sie. Sie meldete sich von Dresden vom Handy aus. Ihr wurde Hilfe zugesagt. Und die kam dann auch. Ein Monteur wechselte zwei Teile an der Telefonbuchse aus. Seitdem funktioniert die Verbindung wieder. „Ich hoffe für immer“, sagt Frau Wagner.

Die Ursache für die immer wieder auftretenden Telefonprobleme sieht Frau Wagner in der Freileitung, an der Bärenhecke dranhängt. Die Leitung sei schon sehr oft geflickt worden. Nun ist sie wieder zugewachsen. Frau Wagner bat den Monteur, dafür zu sorgen, dass die Leitungen freigeschnitten werden. „Er sagte zu.“