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Striesen siegt im Derby

Die SG gewinnt das Stadtduell gegen den Dresdner SC mit 2:0. Beim Team aus dem Ostragehege wird die Lage immer prekärer.

Mit einem 2:0-Erfolg für die SG Striesen endete das Stadtderby des 15. Spieltages in der Fußball-Landesklasse Ost gegen den Dresdner SC. Auf dem schwer zu spielenden Rasenplatz an der Bärensteiner Straße erzielten Jonathan Schulz (27.) und Maximilian Dietze (70.) die Tore für die Gastgeber.

DSC-Coach Stefan Steglich haderte nach dem Abpfiff mit Fortuna: „Wir haben einfach kein Glück mehr. Wir treffen das Lattenkreuz, den Pfosten, schießen aus bester Distanz den Torwart an, und der Gegner nutzt unsere Abwehrfehler konsequent aus. Hier war heute eindeutig mehr drin.“ Besonders Robert Thomas hatte das Pech an seinen Fußballtöppen kleben. Er scheiterte aus Nahdistanz am Striesener Schlussmann Christian Kunath und traf nur den Pfosten. Auch Timo Hoffstadt vergeigte eine dicke Chance.

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Striesen machte es besser. Aus einer Standardsituation heraus fiel das 1:0. Beim entscheidenden 2:0 half die DSC-Abwehr kräftig mit – ein Rückpass wurde zu kurz gespielt, sodass Dietze sich den Ball erlaufen und vollenden konnte. 120 Zuschauer verfolgten den Sieg der Striesener, die sich damit im oberen Tabellendrittel festsetzen können. Für den Dresdner SC wird die Lage immer prekärer. Der Tabellenletzte liegt bereits sechs Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz zurück. „Wir haben noch Heimspiele gegen Trebendorf und Zeißig, zwei direkte Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt. Das dürften unsere letzten Strohhalme sein“, blickte Steglich voraus.

Beim 2:1-Sieg des SC Borea beim SV Zeißig feierte Philipp Wagner einen hervorragenden Pflichtspieleinstand im Dress der Nordlichter. Der 27-Jährige verwandelte in der 28. Minute einen Foulelfmeter zur Führung. Von 2011 bis 2013 hatte Wagner schon einmal bei Borea gespielt, war danach in Pirna-Copitz, Heidenau, Sebnitz, beim Post SV und in Possendorf aktiv. In der Winterpause kehrte er an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Dem Elfmeter vorausgegangen war ein Foul eines Zeißiger Spielers an Clovis Wassom. „Er war allein durch, wurde regelrecht umgesäbelt. Dafür kann es auch Rot geben“, schilderte Borea-Spielertrainer Elvir Jugo die Situation. Der 39-Jährige gab dann in der 68. Minute die Vorlage zum 2:0. Ein langer Ball erreichte Simon Priebs, der freistehend einlochte. Der Anschlusstreffer der Hausherren durch Christopher Franke fiel zu spät (90.). „Es war ein ganz wichtiges Spiel für uns, ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. Die Jungs haben das wirklich gut gemacht“, sagte Jugo. (jj)

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