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Flyer diesmal auch auf Arabisch

Informationen zum Striezelmarkt gibt es in vielen Sprachen. Dieses Jahr richtet sich Dresden zur Weihnachtszeit aber auch gezielt an die Flüchtlinge in der Stadt.

© René Meinig

Dresden. Der größte Weihnachtsmarkt Dresdens ist ein Magnet für Besucher aus aller Welt. Faltblätter liegen dort nicht nur auf Deutsch und Englisch aus. Auch Gäste aus Russland, Polen und Tschechien können in ihrer Landessprache nachlesen, wann der Striezelmarkt öffnet, wo sich das Weihnachtspostamt befindet und wann der zwei Tonnen schwere Riesenstollen angeschnitten wird. Zum ersten Mal werden in diesem Jahr ebenfalls Flüchtlinge angesprochen. Rund 1 500 Flyer sind auf Arabisch, Tigrinya – eine der Amtssprachen Eritreas – sowie Farsi, also Persisch, gedruckt worden.

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Anders als die anderen Broschüren liegen diese allerdings nicht auf dem Striezelmarkt aus, sondern hauptsächlich in den Ausländer-Beratungsstellen, teilt die Wirtschaftsförderung mit, die den Striezelmarkt organisiert. Knapp sieben Prozent der Dresdner Einwohner sind Ende Juni statistisch als Ausländer gezählt worden, darunter auch Asylbewerber. Ende September wohnten 3 560 von ihnen in Wohnungen und Wohnheimen der Stadt. Auch sie sollen die nötigen Informationen erhalten, so die Wirtschaftsförderung. Insgesamt sind 62 000 Flyer gedruckt worden.

Mehrsprachig werden ebenso die Hinweise auf den elektronischen Verkehrsinfo-Tafeln. „Wir erwarten viele tschechische Nachbarn“, so Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz. (SZ/sr)