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Stromausfall während Präsidenten-Rede in Venezuela

Kurz nachdem der Staatschef am Montagabend eine live im Radio und Fernsehen übertragene Rede begonnen hatte, fiel in Teilen des südamerikanischen Landes der Strom aus.

Caracas. Licht aus für Venezuelas Präsident Nicolás Maduro: Kurz nachdem der Staatschef am Montagabend eine live im Radio und Fernsehen übertragene Rede begonnen hatte, fiel in Teilen des südamerikanischen Landes der Strom aus. Betroffen war auch die Hauptstadt Caracas. Maduro setzte seine Ansprache fort, nachdem die Stromversorgung wiederhergestellt war. Bei dem Vorfall sei Sabotage im Spiel gewesen, twitterte der Präsident. „Ich fordere die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben.“

Nach Angaben von Energieminister Jesse Chacon war vor allem der Osten des Landes von dem Stromausfall betroffen. In Caracas blieb es für etwa eine halbe Stunde dunkel. Die Behörden kündigten eine Untersuchung an. Erst Anfang September hatte ein Stromausfall etwa 80 Prozent des Landes lahmgelegt.

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Die Opposition plane, Lokalwahlen am kommenden Sonntag durch Sabotage der Stromversorgung zu behindern, so die sozialistische Regierung. Die Kommunalwahlen am 8. Dezember gelten als wichtiger Test für Maduros bisherige Amtszeit. Die Regierung setzte vor kurzem per Dekret Preise für bestimmte Waren fest. Damit will sie die Inflation von mehr als 40 Prozent bekämpfen. (dpa)