merken
Hoyerswerda

Studie beschreibt 5G als große Chance

Für die Wirtschaftsregion Lausitz hat der TÜV Rheinland regionale Vorhaben analysiert.

© Symbolfoto: www.adobestock.com

Hoyerswerda/Weißwasser. Von den in Hoyerswerda und Welzow geplanten Tests mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G durch die Technische Universität Dresden hat man seit einer Stadtratssitzung im November nichts mehr gehört. Nun tauchen sie in einer knapp 100-seitigen Studie des TÜV Rheinland auf – genau wie der in Rietschen mittels 5G ins Auge gefasste Drohneneinsatz zur Waldbrandüberwachung und die ebenfalls für die Gemeinde avisierte 5G-Vernetzung für Elektro-ÖPNV.

Auftraggeber der „Analyse möglicher Anwendungen und potenzieller Pilotprojekte“ ist die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) der Lausitzer Landkreise und der Stadt Cottbus. Deren Fazit: „Die fünfte Generation des Mobilfunks bietet für den Strukturwandel in der Lausitz große Chancen.“ Neben dem erwarteten Schub für innovative Anwendungen der Wirtschaft sei ein positiver Nebeneffekt, dass durch den gleichzeitig technisch nötigen Ausbau von 4G ( LTE) eine nahezu flächendeckende Mobiltelefonie ohne Lücken möglich werde.

Anzeige
Die Städte der Zukunft
Die Städte der Zukunft

In der Veranstaltungsreihe von SLUB und Konrad-Adenauer-Stiftung steht am 20.05.2021 die Zukunft der Stadt im Fokus. Diskutieren Sie mit!

Weiterführende Artikel

So viele 5G-Masten funken seit dem Start

So viele 5G-Masten funken seit dem Start

Vor einem Jahr standen die ersten Antennen für das 5G-Netz. Bis zum Jahresende sollen es tausende mehr sein. Davon profitieren 10 Millionen Menschen.

Datenweg frei für neue Verkehrskonzepte

Datenweg frei für neue Verkehrskonzepte

Die TU Dresden und Bosch entwickeln Lösungen für mehr Sicherheit und weniger Emissionen im vollvernetzten Straßenverkehr.

WRL-Geschäftsführer Heiko Jahn sagt, Erfolg könne das Ganze aber nur mit breiter Akzeptanz in der Bevölkerung haben. Derzeit gebe es noch viele Befürchtungen hinsichtlich gesundheitlicher Aspekte. „Hier müssen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit Fakten aufklären.“ Die Studie verweist auf das Bundesamt für Strahlenschutz, das nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgehe, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen geben werde.Die Studie kann von der WRL-Webseite heruntergeladen werden: www.zw-lausitz.de/downloads .

Mehr zum Thema Hoyerswerda