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Studie: Deutsche geben trotz Euro-Schwäche noch mehr für Reisen aus

Auch der Tourismus nach Deutschland bringt dem Land mehr Einnahmen als in früheren Jahren.

Stuttgart/Kiel. Die Deutschen werden sich in diesem Jahr ihre Urlaubsreisen wohl noch mehr kosten lassen als bislang. Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen geht in ihrer Reiseverkehrsbilanz für 2015 von einer deutlichen Steigerung aus - sowohl auf der Einnahmen- als auch auf der Ausgabenseite. Das Ergebnis wurde am Dienstag auf der Reisemesse CMT (17. bis 25. Januar) in Stuttgart vorgestellt.

Deutschland habe überdurchschnittlich vom internationalen Reiseverkehr profitiert, sagte Martin Lohmann vom Kieler Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa. Für das Jahr 2014 sei mit 75 Millionen Übernachtungen zu rechnen - nach 72 Millionen im Jahr zuvor. Am beliebtesten war Deutschland demnach auch 2014 bei Niederländern, Schweizern und Gästen aus den USA. Besonders stark ist der Zuwachs nach wie vor bei Übernachtungen von Gästen aus den arabischen Golfstaaten.

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Umgekehrt haben die Deutschen nach Berechnungen der Forschungsgemeinschaft 2014 für Reisen, die länger als fünf Tage dauern, mit 66 Milliarden Euro schon rund drei Prozent mehr ausgegeben als im Jahr zuvor. Das meiste Geld steckten sie in den vergangenen Jahren sowohl in Kurztrips als auch in ausgiebige Auslandsreisen nach Spanien, Österreich, Italien und in die Türkei. (dpa)

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