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Studium oder Ausbildung?

Nach der Schulzeit musst Du Dich entscheiden. Studium oder Ausbildung? Wir zeigen Dir, wie Du die Wahl treffen kannst.

© Foto: pexels.com

Viele Schüler sind mit der Wahl überfordert. Doch keine Angst. Denn egal ob Du Dich für eine Ausbildung oder für ein Studium entscheidest, die Wahl allein bestimmt nicht Deinen späteren Lebensweg. Eventuell machst Du auch erst ein freiwilliges soziales Jahr oder gehst ins Ausland, um Erfahrungen zu sammeln. Hauptsache ist, dass Du Dir Gedanken um die Zukunft machen solltest.

Wo liegen die Vorteile von Ausbildung und Studium?

Die Frage ob Studium oder Ausbildung für Dich die richtige Wahl sind, kann keiner von außen beantworten. Denn nicht jeder Mensch mit (Fach-)Abitur muss studieren und wird mit einem Studium glücklich. Wichtig ist, dass Du die Vorteile und Vorzüge beider Varianten kennst und Dich auf dieser Basis optimal entscheidest. Eine Ausbildung bietet unter anderem den Vorteil, dass Du direkt mit dem Beginn der Ausbildung Dein erstes eigenes Geld verdienst. Das Gehalt ist in manchen Branchen niedrig und in manchen relativ hoch, ermöglicht Dir aber häufig ein eigenständiges Leben. Zudem werden viele Auszubildende direkt vom ausbildenden Betrieb übernommen und haben somit mehr Sicherheit. Während des Studiums verdienst Du kein Geld. Allerdings verdienen Akademiker im Verlauf ihrer Berufslaufbahn im Durchschnitt mehr Geld als Menschen mit einer Ausbildung. Das gilt allerdings nicht für alle Branchen und alle Bereiche gleichermaßen. Zudem profitierst Du von einer höheren Sicherheit, da die Arbeitslosenquote unter Akademikern enorm niedrig ist. Diese lag laut den Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Jahr 2016 bei gerade einmal 2,3 Prozent. Da viele Studiengänge zudem in den letzten Jahren deutlich praxisnäher geworden sind, ist auch der Übergang in die Berufswelt nach dem Studium einfacher geworden.

Zuverlässigkeit und Erfahrung

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Das duale Studium als Alternative in einigen Branchen

In verschiedenen Branchen hat sich seit einigen Jahren ein duales Studium als Option etabliert. Hierbei wird die praktische Arbeit im Unternehmen mit der Hochschulausbildung kombiniert. Das bietet Dir, abhängig vom Modell des Studiums, deutliche Vorteile. Denn Du lernst tatsächlich die Arbeit im Unternehmen und nicht nur die Theorie in der Hochschule. Du bist somit nach Deinem Abschluss für andere Unternehmen deutlich attraktiver und kannst bereits reichlich Arbeitspraxis vorweisen. Zudem gibt es unter anderem auch sogenannte ausbildungsintegrierte duale Studiengänge. In diesen musst Du zwar mehr Prüfungen ablegen, erhältst aber im Abschluss nicht nur eine vollständige Berufsausbildung, sondern noch zusätzlich den Bachelor-Abschluss in Deinem Fachbereich.

Nach der Ausbildung studieren? Warum nicht?

Es gibt genügend Beispiele von Menschen, die zuerst eine Ausbildung abgeschlossen haben und anschließend noch an die Uni gegangen sind, um zu studieren. Denn entweder entdeckst Du während der Ausbildung, dass Dich besondere Schwerpunkte sehr stark interessieren und vertiefst somit das Wissen der Ausbildung im Studium, oder aber Du stellst einfach fest, dass Dein Ausbildungsberuf nichts für Dich ist. Beides ist in Ordnung und auch im Lebenslauf kein Problem. Auch wenn Dein Schulabschluss nicht für die Zulassung zum Studium genügt, kannst Du in vielen Bereichen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und der entsprechenden Berufserfahrung dennoch zu einem Studium zugelassen werden. Nach der Ausbildung zu studieren kann also auch der einzige Weg sein, überhaupt das Studium beginnen zu können.