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Großenhain

„Stübner - Popstar wider Willen“

Buchautor Uwe Karte stellt sein Buch im Schloss vor. Ein ganz besonderer Fußballabend.

Dariusz Wosz (r) attackiert den ballführenden Dresdner Mittelfeldakteur Jörg Stübner beim 0:0 zwischen Chemie Halle und Dynamo Dresden in der  DDR-Fußball-Oberligasaison 1987/88.
Dariusz Wosz (r) attackiert den ballführenden Dresdner Mittelfeldakteur Jörg Stübner beim 0:0 zwischen Chemie Halle und Dynamo Dresden in der DDR-Fußball-Oberligasaison 1987/88. © dpa-Zentralbild

Schönfeld. Die Nachricht vom Tod Jörg Stübners im Frühsommer kam überraschend. Der frühere Fußballer von Dynamo Dresden ist am 24. Juni im Alter von nur 53 Jahren verstorben. Den Fußballfans wird der 47-fache DDR-Nationalspieler in Erinnerung bleiben: wegen seiner Popperlocke und dem großen Kämpferherz auf dem Rasen. Mit 18 Jahren Stammspieler bei Dynamo Dresden geworden, war die Wende die Zäsur. Im Gegensatz zu vielen Mitspielern schaffte es Jörg Stübner nicht, im Profifußball Fuß zu fassen. Es wurde ruhig um ihn, gesundheitliche Probleme, Sozialamt.

„Jörg war scheu, zurückhaltend und hochsensibel“, sagt Uwe Karte. Er ist freier Journalist und Autor und hat ein Buch geschrieben: „Stübner – Popstar wider Willen“ heißt es. Am heutigen Donnerstag wird es auf Schloss Schönfeld vorgestellt, kann dort auch erworben werden. Ein ganz besonderer Fußballabend.

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