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Stühle rücken in der Arbeitsagentur

Ab Mai haben in dem Bautzener Gebäude Handwerker das Sagen. Eine Zeit lang werden Besucher ihre Gesprächspartner nicht im gewohnten Zimmer finden.

© dpa

Von Tilo Berger

Bautzen. Das Haus der Arbeitsagentur an der Neusalzaer Straße in Bautzen wird umgebaut. Nötig machen das neue Brandschutzbestimmungen der Europäischen Union für öffentliche Gebäude. Jedes Zimmer und jeder Gang bekommt Rauchmelder. Außerdem werden überall Lautsprecher installiert, um im Fall des Falles alle Mitarbeiter und Besucher des Gebäudes gleichzeitig zu informieren. Dazu müssen Wände und Decken aufgefräst werden, um Leitungen zu installieren. Des Weiteren werden neue Brandschutzwände hochgezogen, um ein eventuelles Feuer am Ausbreiten zu hindern. Wenn einmal die Handwerker im Hause sind, lässt Agenturchef Thomas Berndt auch gleich noch alle Fußböden erneuern. Die jetzigen sind 20 Jahre alt, wie das gesamte Gebäude.

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Die neue Arbeitsagentur war von 1996 bis 1998 an der Stelle der ehemaligen Bautzener Brauerei neu gebaut worden. Die Eröffnung war im Oktober 1998. „Damals galten noch ganz andere Vorschriften als heute“, begründet Berndt den jetzt nötigen Umbau. Zu diesem gehört auch eine neue Nottreppe außerhalb des Gebäudes.

Der Agenturchef rechnet damit, dass die Arbeiten etwa drei Jahre dauern werden. Die Vorarbeiten beginnen bereits im April, Ende Mai rücken dann die Bauleute an. Die Gesamtkosten beziffert Berndt auf einen einstelligen Millionenbetrag.

Während der Bauarbeiten müssen die rund 580 Mitarbeiter der Agentur mit ihren Büros zeitweise von einem Gebäudeteil in einen anderen umziehen. Um dafür Platz zu schaffen, hat die Agentur bereits ihren Untermietern gekündigt. Die Deutsche Bahn AG, der Zoll und ein privater Bildungsträger mussten sich nach einer neuen Bleibe umsehen.

Auch für Besucher des Hauses bringt der Umbau Veränderungen mit sich. Sie werden ihre Gesprächspartner eine Zeit lang nicht am gewohnten Platz finden und müssen, wie auch alle Mitarbeiter, mit Baulärm rechnen. „Die Arbeiten sollen täglich zwischen 7 und 21 Uhr stattfinden“, erklärt Berndt. „Die besonders lärmintensiven Tätigkeiten sollen nach Möglichkeit außerhalb der Öffnungszeiten erledigt werden.“ Allerdings weiß der Agenturchef, dass dies nicht immer machbar sein wird.

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