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Stürme beschäftigen die Feuerwehr

Die Stadt hat die Jahresstatistik der Retter vorgelegt. Während die Zahl der Brände sinkt, gibt es in anderen Bereichen deutlich mehr Einsätze.

© Archivbild: Roland Halkasch

Dresden. Im Jahr 2017 musste die Feuerwehr zu weniger Bränden ausrücken als noch im Jahr zuvor. Das geht aus der Bilanz des städtischen Brand- und Katastrophenschutzamts hervor, die am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach mussten die Retter zu 735 Bränden eilen, 2016 waren es noch 820. Hinzu kommen 1 046 Fehlalarme, 759 davon wurden durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst.

In anderen Bereichen sind deutliche Steigerungen zu verzeichen. So wurden die fünf Berufsfeuerwehr-Wachen und 21 Stadtteilfeuerwehren 2017 zu 551 Sturmschäden gerufen. Das sind etwa siebenmal so viele wie im Jahr 2016. Mehr als 200 Sturmeinsätze gehen auf das Konto von Tief „Herwart“, das Ende Oktober über Dresden wütete. Und der Orkan „Friedericke“ ist dabei noch nicht einmal in der nun vorgelegten Bilanz enthalten, da er im Januar 2018 über die Stadt fegte.

Zugelegt haben auch andere der sogenannten technischen Hilfseinsätze: Dazu zählt - neben den Sturmereignissen - auch das Retten oder Bergen von Menschen. Aus diesem Grund waren die Retter 246 Mal im Einsatz (2016: 227). Auch Bauschäden, Hilfeleistungen für Straßenbahnen oder die Beseitigung von Tierkadavern wurden häufiger verzeichnet als noch 2016.

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Einsatzzahlen im Detail

Doch auch ohne Wetterereignisse wie „Herwart“ haben die Retter jede Menge Einsätze zu verzeichnen: Insgesamt mussten die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr Dresden 27 791 Mal im Stadtgebiet ausrücken, 20 296 Einsätze davon leistete allein der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr.

Unterstützung bekamen die professionellen Einsatzkräfte von den Freiwilligen Feuerwehren, die gemeinsam mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr zu 7 495 Brand- und technischen Hilfseinsätzen gerufen wurden. (mja)