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Stumpi auf Mission bei den Filmnächten

Der Unicef-Botschafter will am Sonntag am Elbufer Gesicht für die gute Sache zeigen – und hofft auf viele Kinogäste.

© dpa/Arno Burgi

So langsam wird es zur Tradition: An einem Abend pro Saison spenden die Filmnächte einen Euro pro verkaufter Karte an das Kinderhilfswerk Unicef. Zusammen mit Pfandsammelaktionen und dem Inhalt der aufgestellten Spendendosen kamen dabei im vergangenen Jahr stolze 4 440 Euro zusammen, im Jahr davor sogar rund 6 000 Euro – da kam allerdings auch Ice Age.

Diesmal wurde der Animationsfilm „Early Man – Steinzeit bereit“ an diesem Sonntag (ab 21.30 Uhr) als Unicef-Film auserkoren, und erstmals wird ein prominenter Botschafter den Filmabend mit seiner Anwesenheit beehren. Wolfgang Stumph engagiert sich schon seit 16 Jahren für die Hilfsorganisation, reiste selbst bereits nach Indien und Äthiopien.

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„Ich finde es wichtig, dass man hier Gesicht zeigt“, sagt Stumph. „Nicht für Bier- oder Autowerbung, sondern für etwas, was einem am Herzen liegt.“ Sonst zeige sich der 72-Jährige abseits seiner Filme eher ungern in der Öffentlichkeit, wolle nicht ständig den „Grüß-August“ spielen.

Wenn es um Kinder geht, sieht das ganz anders aus. „Da ist es wichtig, das Herz zu öffnen“, sagt Stumph, „und zu zeigen, wie wichtig Kinder für unsere Zukunft sind.“ Dafür geht er einige Tage später sogar in Leipzig Golfen, „obwohl, ich überhaupt nicht Golfen kann“.

Vor Beginn des Filmnächte-Films am Sonntag will Stumph die Chance nutzen, um die Besucher auf das Wirken von Unicef aufmerksam zu machen und vielleicht einige Bilder aus Indien zu zeigen.

Ein ganz persönliches Anliegen hat er dann aber doch noch: „Ich werde mich beschweren, dass dort noch nie ‚Go Trabi Go‘ gezeigt wurde“, sagt er. (SZ/hbe)