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Sturm bläst Schuppen auf die Straße

Die Feuerwehrleute haben am meisten mit umgestürzten Bäumen zu tun.

Symbolfoto © dpa

Leisnig/Roßwein. Sturmtief „Eberhard“ hebt am Sonntag in Leisnig ein zur Ausstellung aufgebautes Holzhäuschen von seinem Platz und lässt es auf die Georg-Friedrich-Händel-Straße krachen. „Dort haben wir es von der Fahrbahn geschafft“, sagt Vize-Wehrleiter René Gentsch. Vom Zustand her sei es noch „relativ intakt“ gewesen. Ansonsten seien die ehrenamtlichen Helfer an diesem Tag zwischen 21.15 und 1 Uhr überwiegend zum Einsatz gekommen, um umgestürzte Bäume zu zerlegen beziehungsweise von den Straßen zu räumen. Den vorerst letzten packten sie am Montagvormittag auf der Straße zwischen Leisnig und Paudritzsch in Höhe des Wasserwerkes an. „So schlimm wie bei ,Friderike‘ vor reichlich einem Jahr ist es diesmal nicht gewesen“, schätzt er ein. Die Feuerwehrleute aus Naunhof-Beiersdorf sind schon am Sonnabendabend nach 23 Uhr unterwegs gewesen, um einen umgestürzten Baum aus dem Weg zu räumen. 

„Wir haben großes Glück gehabt“, sagt Roßweins stellvertretender Wehrleiter Jörg Senf nach dem stürmischen Wochenende. Die Retter seien überwiegend gerufen worden, um Bäume von den Straßen zu schaffen. Das ist zum Beispiel in Höhe der Grünen Aue passiert. Die Ortswehr Gleisberg war am späten Sonntagabend auf dem Harzberg. Auch dort musste nach den Worten von Ortswehrleiter Udo Hoffmann ebenfalls ein umgestürzter Baum beseitigt werden. (DA/sig)

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