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Radebeul

Sturm Mortimer wirft Bäume um

In Radebeul landete ein Stamm auf zwei Autos. Das war nicht der einzige Einsatz der Feuerwehr.

Auf der Gellertstraße krachte ein Baum auf Autos.
Auf der Gellertstraße krachte ein Baum auf Autos. © Norbert Millauer

Landkreis. Sturmtief Mortimer fauchte am Montag mit heftigen Böen durch den Landkreis. Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h wurden dabei erreicht. In Radebeul auf der Gellertstraße wurde am Vormittag ein Baum entwurzelt und krachte auf zwei geparkte Autos, informiert Stadtwehrleiter Roland Fährmann. Außerdem musste die Feuerwehr am Morgen auf die Kötitzer Straße ausrücken, weil dort ein großer Ast auf die Straße gefallen war.

Auch am Nachmittag wurden die Kameraden zu Sturmeinsätzen gerufen. Im Kroatengrund war ein Baum auf eine Oberleitung gestürzt und auf der Planstraße drohte ein Baum zu entwurzeln und musste gesichert werden.

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Entspannter verlief der Sturmtag diesmal für die Kameraden der Radeburger und Moritzburger Feuerwehren. Letztere mussten bis zum Nachmittag gar nicht ausrücken. Im Gebiet der Zille-Stadt musste zwischen den Ortsteilen Bärnsdorf und Volkersdorf am Vormittag lediglich ein starker Ast von der Straße geräumt werden.

Nach Angaben von Kreisbrandmeister Ingo Nestler kamen auf diese Weise bis in die Nachmittagsstunden des Montags hinein insgesamt 14 Einsatzprotokolle zusammen. Damit sei der Landkreis noch einmal glimpflich davongekommen, so der Feuerwehrchef des Kreises.

Zum Vergleich: Bei Sturmtief Eberhard im März dieses Jahres zählte die Leitstelle insgesamt 90 Einsatzstellen für die Feuerwehr. Bei Orkantief Friederike fiel die Zahl dreistellig aus. Im Anschluss kam es in einigen Ortschaft zu längeren Stromausfällen. Weite Teile des Waldes im Kreis mussten gesperrt werden. (SZ/nis/gör/pa)