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Zittau

Sturmschäden bei den Nachbarn

In Zittaus tschechischer Nachbarstadt Hrádek hatte der Bürgermeister vorsorglich den Friedhof gesperrt. Das stellte sich als kluge Entscheidung heraus.

Feuerwehrleute reparieren das Dach am Eingang zum Friedhof in Hrádek nad Nisou.
Feuerwehrleute reparieren das Dach am Eingang zum Friedhof in Hrádek nad Nisou. ©  privat

Obwohl der angekündigte Orkan „Sabine“ für die Oberlausitz und die angrenzenden Gebiete relativ harmlos verlief, waren natürlich auch hier Schäden zu verzeichnen. So berichtete Petr Najman aus Bilý Kostel nad Nisou (Weißkirchen), den Zittauern seit Jahren als einziger tschechischer Händler auf dem Wochenmarkt bekannt, dass der Sturm am Wochenende unmittelbar neben seinem im Neißetal gelegenen Haus einen etwa vier Meter hohen Baum zu Fall brachte. Größere Schäden an Haus und Grundstück habe es zum Glück nicht gegeben, sagt er.

Schon im Zuge der Sturmwarnung hatte Bürgermeister Josef Horinka aus der tschechischen Nachbarstadt Hrádek nad Nisou (Grottau) den städtischen Friedhof an der ul. Liberecká (Reichenberger Straße) für den Besucherverkehr schließen lassen. Wie sich zeigte, ein kluger Entschluss, denn auch hier blieben die orkanartigen Windstöße nicht ohne Folgen.

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So wurde vor allem das Dach des Haupteingangs beschädigt. Trotz des noch immer wechselhaften und launischen Wetters ist es aber inzwischen gelungen, die Schäden zu beseitigen, so Horinka. Das verdanke man vor allem dem Einsatz von Jan Studeny und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, bei denen er sich herzlich bedanke. Inzwischen ist der Friedhof wieder geöffnet. 

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