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Sturmschäden im Riesengebirge

Die polnische Parkverwaltung warnt derzeit vor Wanderungen. Viele Bäume seien umgestürzt.

Die Verwaltung des Nationalparks Riesengebirge in Jelenia Góra (Hirschberg) mahnt bei Wanderungen im Terrain zur Vorsicht. Durch orkanartige Stürme seien in den letzten Tagen zahlreiche Bäume entwurzelt und umgestürzt, sodass dadurch vielfach Wanderwege blockiert und schwer zu passieren seien. Zwar hätten die Aufräumarbeiten begonnen, dennoch sollten Besucher, die mit dem Baumbruch verbundenen Gefahren nicht unterschätzen und vielleicht sogar auf geplante Ausflüge verzichten. Betroffen sei die ganze Region, auch das tschechische Gebiet.

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Überdies haben die Vorbereitungen auf die bevorstehende Wintersaison begonnen. Überprüft und nötigenfalls ergänzt werde beispielsweise die Beschilderung an den Wegen, die den Touristen bei Winterwanderungen und auch schlechtem Wetter notwendige Orientierung bietet. Demontiert würden gegenwärtig auch die Sicherungsbarrieren an den Rändern der postglazialen Kessel Großer und Kleiner Teich, entlang des roten Hauptwanderwegs der Sudeten. Die Arbeiten seien notwendig, weil die hiesigen Winterbedingungen die Absperrelemente zerstören würden, hieß es aus der KPN-Verwaltung. (kpl)