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Sujays Herz schlägt für Dresden

Ingenieur Sujay Ashok Charania kam aus Indien in die Stadt. Heute arbeitet er an der TU Dresden und ist bestens mit anderen vernetzt.

Sujay Ashok Charania hat seine Leidenschaft für Technik zum Beruf gemacht. © René Meinig

Alles ein wenig schneller und ein wenig besser machen – so erklärt Sujay Ashok Charania den Menschen, die nicht so viel von seinem Fachgebiet verstehen wie er, was er macht. Der 28-Jährige arbeitet am Institut für Halbleiter und Mikrosystemtechnik an der TU Dresden. Sein Arbeitsraum: der Reinraum. Dort forscht er an Datenübertragung. Vor sechs Jahren kam er aus Indien nach Dresden. „Sachsen und speziell Dresden sind in meinem Gebiet sehr bekannt, hier gibt es viele gute Jobs, deshalb wollte ich gern an die Elbe kommen“, sagt er.

Der junge Mann war das Gesicht der Sichtbarkeitskampagne für internationale Talente in Dresden. Das Motto: „Mein Talent ist Dein Erfolg“. „Wir wollen den hier lebenden internationalen Studenten und Doktoranden Gesicht und Stimme geben. Unsere Kampagne soll den Mehrwert, den internationale Talente für die hiesige Wirtschaft bedeuten, visualisieren“, sagte Anke Wagner, Gründerin und Geschäftsführerin der Scientists into Business GmbH, Projektträger von intap. Viele der ausländischen Studenten und Doktoranden in Dresden können sich vorstellen, nach ihrem Abschluss in Dresden zu bleiben – vorausgesetzt, sie finden einen geeigneten Anschlussjob“, so Wagner.

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Die Kampagne „Mein Talent ist dein Erfolg“ sollte dem Sichtbarkeitsproblem zwischen arbeitskräftesuchenden Unternehmen und jobsuchenden internationalen Akademikern entgegenwirken und der Vernetzung von Dresdner Wirtschaft mit internationalen Talenten dienen.

So wie Sujay Ashok Charania. Er kennt inzwischen viele Wissenschaftler, die in Dresden arbeiten, aus verschiedenen Nationen. „Wir sind gut vernetzt.“ Einige halfen ihm bei der Wohnungssuche, andere beim Deutsch lernen. Fünf bis zehn Jahre will der Ingenieur noch in Dresden bleiben. Denn sein Herz verlor er nicht nur an die Stadt, sondern auch an seine Freundin, die auch in der Stadt arbeitet. Danach will er noch mal woanders arbeiten. Frankreich könnte er sich gut vorstellen.