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Großenhain

Sunday for Future in der Marienkirche

Jenseits des Glaubens: Das Großenhainer Gotteshaus lädt am Sonntag auch und besonders all jene ein, die sonst nicht den Weg in die Kirche finden.

Der Wantewitzer Kirchenchor singt.
Der Wantewitzer Kirchenchor singt. © Archiv/ Klaus-Dieter Brühl

Großenhain. „Die Schöpfung leidet und wo bin ich?“ – unter diesem Motto wollen die Großenhainer erstmalig einen besonderen Gottesdienst feiern. Nicht etwa einem weltweiten Trend folgend, ausgelöst durch Klimaaktivistin Greta Thunberg, sondern die Möglichkeit bieten, sich über ein wichtiges gesellschaftliches Problem dieser Zeit auszutauschen.

 „Abgesehen davon, dass sich die Kirche immer schon mit diesen Themen auseinandergesetzt hat, kommen wir gegenwärtig nicht um die Umwelt und Klimakrise drum herum. Und da wir als Christen die Verantwortung für die Erde aus der Schöpfung im Selbstverständnis begreifen, möchten wir gern auch unter dem Dach der Kirche darüber sprechen“, sagt Sarah Zehme. 

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Wie die Lenzer Pfarrerin betont, wolle man dabei Menschen zusammenführen und auch zu Wort kommen lassen, die sich selbst im Sinne von Natur und Umwelt engagieren. Der Eine-Welt-Laden wirke am Gottesdienst ebenso mit wie der Wantewitzer Kirchenchor, Großenhainer Gymnasiasten und Schüler, die sich für die „Friday for Future-Bewegung“ engagieren. 

Auch Personen, die sich für entsprechende Vorhaben wie ein Nachhaltigkeitsprojekt stark machen, würden vor Ort sein. „Wir möchten gern alle zusammenführen und die Gelegenheit bieten, sich auszutauschen.“

Der Gottesdienst findet am Sonntag, 3. November, ab 10.30 Uhr in der Großenhainer Marienkirche statt.

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