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Sachsen

Supermond über Sachsen

In der vergangenen Nacht wirkte der Mond größer und heller als sonst. Aber warum eigentlich?

Die pinkfarbenen Engel auf dem Dresdner Zwinger und der Supermond von vergangener Nacht.
Die pinkfarbenen Engel auf dem Dresdner Zwinger und der Supermond von vergangener Nacht. © Robert Michael/dpa

Dresden. Der "Supermond" hat in der vergangenen Nacht zahlreiche Fotografen und Himmelsgucker nach draußen gelockt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wirkte der Vollmond etwas größer und heller. 

Mit bloßem Auge lässt sich der Größenunterschied zu sonst kaum erkennen.
Mit bloßem Auge lässt sich der Größenunterschied zu sonst kaum erkennen. © Robert Michael/dpa

Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann der Mond der Erde, gemessen von Mittelpunkt zu Mittelpunkt, bis auf 356.400 Kilometer nahekommen (Perigäum) - und bis zu 406.700 Kilometer von ihr entfernt stehen (Apogäum). "Wenn der Mond im Perigäum steht und zugleich die Vollmondphase durchläuft, sprechen wir seit einigen Jahrzehnten – vor allem in den Medien – von einem Supermond, weil die Mondscheibe maximal groß und hell wird" wird der Astronom Manfred Gaida auf der DLR-Homepage zitiert.

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Stehe der Mond - wie am Dienstagabend - im Perigäum, sei die Fläche der sichtbaren Mondscheibe um 30 Prozent größer als bei einem Vollmond im Apogäum. Somit könne auch das weniger geschulte Auge zumindest einen kräftigeren Helligkeitseindruck wahrnehmen, hieß es beim DLR. "Den Größenunterschied wird das unbewaffnete Auge jedoch kaum bemerken." Der nächste vergleichbare Supermond ist laut DLR im Mai 2021 zu sehen. (dpa)

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