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„Symbol gegen Pegida notwendig“

Joachim Klose, Moderator der AG 13. Februar, will keine zweite Menschenkette. Er hat aber andere Ideen, um Asylbewerber willkommen zu heißen.

© SZ/M. Gröning

Von Andreas Weller

Die Pediga-Bewegung lockt immer mehr Menschen auf die Straße. Schon lange geht es nicht mehr gegen „Stellvertreterkriege“ und mögliche Salafisten in Dresden. Die Teilnehmer verkünden laut ihre Angst und Vorbehalte gegen Asylbewerber und dass zu viele von ihnen in die Stadt kämen.

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Als Zeichen der Gesellschaft dagegen und für ein weltoffenes Dresden, hat Frank Richter, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, eine Menschenkette ins Gespräch gebracht. Mit offenen Armen sollen Flüchtlinge in Dresden willkommen geheißen und ein starkes Symbol gegen die Pegida-Demos gesetzt werden.

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Der Organisator der Menschenkette am 13. Februar und Moderator der gleichnamigen Arbeitsgruppe, Joachim Klose, will keine Kette: „Das Symbol darf nicht missbraucht werden, sonst wird es geschwächt.“ Aber es gebe andere Formen, etwa eine Kerze oder ein Stern aus Menschen, um genau das von Richter geforderte zu erreichen. „Selbstverständlich können wir so etwas organisieren und ich halte es für dringend notwendig“, so Klose. Er werde das in der AG besprechen. Er hält die Adventszeit für besonders geeignet für so ein Symbol. „Advent heißt Ankunft. Weihnachten ist Gottes Sohn angekommen.“ Im Dezember kommen Menschen, die Hilfe der Dresdner brauchen, hier an. (SZ/awe)