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Synagogen-Schau in Wiesbaden

In der Görlitzer Partnerstadt ist die Ausstellung „Synagoge. Juden in Görlitz“ eröffnet worden. Sie thematisiert Baugeschichte und Architektur der 1911 geweihten Synagoge und weitere Dinge.

© Pawel Sosnowski/80studio.net

In der Görlitzer Partnerstadt Wiesbaden ist am Sonntag die Ausstellung „Synagoge. Juden in Görlitz“ eröffnet worden. Bis 12. Januar 2019 macht die als Wanderausstellung konzipierte Schau hier im Aktiven Museum Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte Station. In zwölf Text-Bild-Tafeln beleuchtet sie die Zeit von der Ansiedlung der ersten Juden in Görlitz im Mittelalter bis zum Ende der jüdischen Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Ausstellung rückt zugleich Baugeschichte und Architektur der 1911 geweihten Synagoge in den Blickpunkt. Außerdem können sich Besucher über deren Nutzung bis in die Gegenwart informieren. Finanziert worden waren die zwölf Tafeln mit Unterstützung des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien und der Stadt Görlitz. Der Historiker und Vereinsvorsitzende Markus Bauer hatte zusammen mit Kunsthistoriker Dr. Marius Winzeler die Texte verfasst und die Bilder ausgewählt. Die Görlitzer Grafikerin Jördis Heizmann gestaltete die Tafeln. Die auf Initiative des Förderkreises Görlitzer Synagoge entstandene Präsentation war 2010 erstmals in der Neißestadt zu sehen. 2011 wurde sie im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gezeigt. (SZ)

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