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Syrer bleibt in Haftkrankenhaus

Nach dem Überfall auf eine Frau in der Löbauer Straße in Görlitz ist der mutmaßliche Täter weiter hinter Gittern.

Von Matthias Klaus

Görlitz. Der 43-jährige Syrer, der in der Nacht zum 18. Oktober eine Frau in einem Hausflur an der Löbauer Straße überfallen haben soll, ist derzeit noch in einem Haftkrankenhaus in Leipzig untergebracht. Das teilte die Staatsanwaltschaft Görlitz auf eine Anfrage der SZ mit. „Gegen den Mann liegt weiterhin ein einfacher Haftbefehl vor“, erklärte der Sprecher der Behörde, Till Neumann.

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Am frühen Morgen des 18. Oktobers gegen 2.50 Uhr nahm die Polizei den Syrer vorläufig fest. Er soll im Treppenhaus einer Frau aufgelauert, sie mit einem Messer bedroht und ihr die Hose heruntergezogen haben. Die Frau hatte um Hilfe gerufen, ein 46-jähriger Hausbewohner hatte die Schreie gehört und eingegriffen. Er erlitt bei der folgenden Auseinandersetzung mit dem mutmaßlichen Täter leichte Schnittverletzungen an den Händen. Eine Scheibe des Hausflures ging zu Bruch.

Weil es eine gute Personenbeschreibung gab, konnte der Angreifer nur wenig später an der Bahnhofstraße gefasst werden. Ein Atemalkoholtest der Polizei bei dem Asylsuchenden ergab einen Wert von 1,46 Promille. Welcher Nationalität das Opfer ist, davon gibt es von den Behörden keine Angaben. Laut Thomas Knaup, Sprecher der Polizeidirektion Görlitz, dauern die Untersuchungen der Kriminalpolizei indes weiterhin an.