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Täter von Rossau unter Mordverdacht in Untersuchungshaft

Nach der Tötung einer 39-Jährigen in Rossau (Landkreis Mittelsachsen) ist Haftbefehl wegen Verdachts des Mordes gegen deren Ehemann erlassen worden.

Rossau/Chemnitz. Zwei Tage nach der Tötung einer 39-Jährigen in Rossau (Landkreis Mittelsachsen) sitzt der Ehemann der Frau in Untersuchungshaft. Gegen den 53-Jährigen wurde am Mittwoch Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes erlassen, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Chemnitz mitteilten. Der in Borken (Hessen) lebende Mann war nach mehr als 20 Stunden Flucht in Thüringen gefasst worden. Ihm wird vorgeworfen, seine von ihm getrennt lebende Frau am Montagabend auf dem Grundstück ihrer Eltern erschossen zu haben. Zudem soll er seine 65 Jahre alte Schwiegermutter mit einer Kugel am Bein getroffen und verletzt haben.

Bei der Haftprüfung schwieg der Tatverdächtige und machte keinerlei Angaben zur Tat, ihren Umständen und Hintergründen. „Er hat nichts zu den Vorwürfen gesagt“, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Nach der Tat war der gelernte Gießer mit seinem Auto davon gefahren, die Polizei hatte mit mehr als 100 Beamten aus Sachsen, Thüringen und Hessen nach ihm gefahndet. Spezialkräfte der Thüringer Polizei nahmen den mutmaßlichen Mörder dann am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 4 bei Eisenach fest - mehr als 200 Kilometer vom Tatort entfernt. Im Auto fanden sie ein Gewehr. Ob es die Tatwaffe ist, wird nach wie vor untersucht. (dpa)

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