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Tätowierter Verbrecher auf der Flucht

Nach seinem Freigang am Montagabend kehrte Ingo Schneller nicht in die Psychiatrie der Klinik Großschweidnitz zurück. Dort sitzt er im Maßregelvollzug.

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© Polizei Dresden

Großschweidnitz. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach dem 37-jährigen Ingo Schneller. Nach seinem Freigang aus dem richterlich angeordneten Maßregelvollzug ist er nicht wieder in die Psychiatrie zurückgekehrt.

Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben ohne Erfolg. Ingo schneller hat verschiedene Anlaufpunkte in den Landkreisen Görlitz und Bautzen und den Regionen Dresden und Leipzig.

Laut Polizeiinformationen ist der Flüchtige 1,77 Meter groß, 87 Kilogramm schwer und hat eine kräftige Gestalt. Er hat kurzgeschorenes Haar oder eine Vollglatze und trägt für gewöhnlich einen Dreitagebart. Seine Augen sind braun. Weitere Erkennungsmerkmale sind seine mehrfachen Tätowierungen.

Auf der Brust trägt er ein kopfähnliches Tattoo mit zwei Schädeln und Hörnern. Seine linke Schulter ziert ein Stierkopf, die rechte Schulter ein Herz mit Flügeln und der Inschrift „zornig“. An der Innenseite des rechten Arms sind Diamanten und Buchstaben angebracht, an der rechten Wade trägt er einen brennenden Schädel.

Bekleidet ist Ingo Schneller vermutlich mit rot-blauen Turnschuhen, einer blauen Jeans sowie einem dunklen Kapuzensweatshirt. Auf SZ-Nachfrage betont der Polizeisprecher Thomas Knaup, dass der Freigang, auf dem sich Ingo Schneller befand, nur genehmigt werde, wenn eine Gefährdung durch den Verurteilten ausgeschlossen werden kann.

Wer Angaben zum Aufenthaltsort von Ingo Schneller machen kann oder den Gesuchten seit Montag gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (szo)

Hinweise nehmen das Polizeirevier Zittau-Oberland, Telefon 03583 620, sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.