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Tafelsilber für Schloss Moritzburg

Die barocke Sammlung von Schloss Moritzburg ist um wertvolles Tafelsilber und ein Prunkglas der Wettiner reicher - dank Aschenbrödel.

© Martin Förster/dpa

Moritzburg. Die barocke Sammlung von Schloss Moritzburg bei Dresden ist um wertvolles Tafelsilber und ein Prunkglas der Wettiner reicher - dank Aschenbrödel. Die Exponate aus dem 18. Jahrhundert aus der früheren Hofsilberkammer der sächsischen Kurfürsten wurden für eine fünfstellige Summe angekauft, wie die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten am Dienstag mitteilten.

Das neue Tafelsilber der Wettiner wird mit der Wiedereröffnung des Festsaales im Sommer zu sehen sein.
Das neue Tafelsilber der Wettiner wird mit der Wiedereröffnung des Festsaales im Sommer zu sehen sein. © Martin Förster/dpa
Das vorgestellte neue Tafelsilber und ein Prunkglas.
Das vorgestellte neue Tafelsilber und ein Prunkglas. © Martin Förster/dpa
Das neue Prunkglas.
Das neue Prunkglas. © Martin Förster/dpa

Möglich wurde der Erwerb der Schätze auch durch den Erfolg der jährlichen Winterausstellung zu dem Märchenklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Sie sollen nach dem Ende der aktuellen Schau im Festsaal ausgestellt werden.

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Das Barockschloss gehörte zu den Drehorten der deutsch-tschechischen Koproduktion von 1972/73, die vor allem zu Weihnachten auf vielen TV-Kanälen flimmert. Die anhaltende Faszination an dem Film bescherte dem Schloss in den vergangenen drei Jahren insgesamt rund 450.000 Gäste aus dem In- und Ausland.

Die vierte und vorerst letzte Präsentation mit Originalkostümen und Dokumenten zur Entstehung des Streifens zählte seit November 2013 rund 117.500 Besucher. Sie ist noch bis zum 2. März zu sehen. Ob und wann es eine Fortsetzung mit Aschenbrödel gibt und wie die aussieht, ist noch offen. (dpa)