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Dresden

Challenge-Tag 2: Arabisch lernen mit Musik

SZ-Redakteur Henry Berndt sucht jetzt im Internet nach Hilfe. Nach einer ersten Enttäuschung lernt er sich fast in Trance.

Sprachen hören soll ja produktiver sein, als sie nur zu lesen. SZ-Redakteur Henry Berndt gibt sein Bestes.
Sprachen hören soll ja produktiver sein, als sie nur zu lesen. SZ-Redakteur Henry Berndt gibt sein Bestes. © Henry Berndt

Ahlan wa sahlan! Hallo zum zweiten Tag der Arabisch-Challenge. Nachdem ich mir am Montag mithilfe von allerhand Literatur versucht habe, einige Wörter und Sätze einzutrichtern, suche ich mir heute mal online Hilfe. Ohne die richtige Aussprache komme sowieso nicht weiter.

Zuerst fällt mir da dieses viel beworbene "Babbel" ein, doch bis zur Enttäuschung brauche ich nur wenige Klicks: Unter den 13 dort angebotenen Sprachen sind zwar Dänisch und Indonesisch - dafür aber suche ich Arabisch vergebens. Nun ist guter Rat teuer.

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In meiner Verzweiflung weiche ich auf einen Anbieter für Hörbücher aus, hole mir einen Testzugang und halte Ausschau nach einem geeigneten Lern-Hörbuch. "Arabisch Vol.1 - Sprachenlernen mit Musik" hört sich doch nett an. Das nehme ich!

Das mit der Musik und den ständigen Wiederholungen ist äußerst gewöhnungsbedürftig, aber immerhin hoffe ist, dass die Vokabeln auf diese Weise sanft und stetig in mein Hirn einmassiert werden. 

Wenn ich in einem Restaurant bei einer Kellnerin einen Kaffee bestellen möchte, sage ich also:  Urid qahua min fadlik. Ich möchte bitte einen Kaffee. Bei einem männlichen Kellner würde es wiederum "min fadlak" heißen. Die Hörvariante hat natürlich den Nachteil, dass ich die Schreibweisen nur erahnen kann.

Die erste richtige Erkenntnis dieser Challenge ist leider, dass von den Sätzen, die mir eben noch spielend leicht von den Lippen gingen, einige Stunden später fast nichts mehr abrufbar ist. Einfach aus dem Kurzzeitspeichern gelöscht. Ich habe keine Ahnung, wie ich dieses Problem rasch in den Griff bekommen kann.

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Nach einer Stunde Hörbuch bin ich immerhin kurzzeitig für ganz bestimmte Alltagsszenen geschult, aber nicht im entferntesten darauf vorbereitet, mit einem arabischen Muttersprachler zu plaudern. Genau das habe ich aber am Mittwoch vor! Wünscht mit Glück! Atamanaa li alhz! (mit Google übersetzt)

Selbst auf dem Küchentisch liegen jederzeit die Aufzeichnungen parat. Im Kopf gespeichert sind sie deswegen aber noch lange nicht.
Selbst auf dem Küchentisch liegen jederzeit die Aufzeichnungen parat. Im Kopf gespeichert sind sie deswegen aber noch lange nicht. © Henry Berndt

Haben Sie Anregungen oder Tipps? Schreiben Sie mir an [email protected] oder rufen Sie mich an 0351 48642234.

Neue-Challenge: Mal eben schnell Arabisch lernen