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Zittau

Tagebau-Pläne: Polen gibt Fehler zu

Im Zuge der Erweiterung der Grube in Turow haben die tschechischen Einwände bisher kein Gehör gefunden. Nun wird verhandelt.

Blick auf den Tagebau Turow, der erweitert werden soll.
Blick auf den Tagebau Turow, der erweitert werden soll. © Matthias Weber

Polen hat Verfehlungen im Zusammenhang mit der Erweiterung des Braunkohletagebaus Turów zugegeben. Darüber informierte das tschechische Umweltministerium in einer Mitteilung. Dieses sowie der Kreis Liberec (Reichenberg) hielten die Änderungen im Flächennutzungsplan der Stadt Bogatynia (Reichenau) für gesetzwidrig. 

Die polnische Seite habe nicht auf den Abschluss der internationalen Besprechungen gewartet und die Änderungen ohne Rücksicht auf Einwände Tschechiens vorgenommen, hieß es. Dazu gab es ein Sondertreffen, weitere Verhandlungen sind geplant.

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Der Tagebau Turów hat die Erlaubnis, bis April 2020 Kohle abzubauen. Das polnische Unternehmen PGE als Betreiber möchte diese aber bis 2044 erhalten. Das tschechische Umweltministerium befürchtet aber unter anderem einen Verlust des Grundwassers, würde die Grube erweitert.

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