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Zittau

Tagebau: Polen gehen auf Tschechen zu

Das ist das Ergebnis eines grenzüberschreitenden Treffens. Ziel ist, so noch über die Erweiterung in Turów verhandeln zu können.

Ein Bild vom Arbeitstreffen in Hradek.
Ein Bild vom Arbeitstreffen in Hradek. © Petra Laurin

Die Pläne zur Erweiterung des Tagebaues in Turów müssen öffentlich in Tschechien und in tschechischer Sprache  vorgestellt werden. Das ist das Ergebnis eines Arbeitstreffens am 31. August in Hrádek (Grottau). Bei der Verhandlung trafen sich der Hauptmann Martin Půta, Hrádeks Bürgermeister Josef Horinka und der Bürgermeister von Powiat Zgorzelec, Artur Bieliński mit Turóws Kraftwerks-Direktor, Sławomir Wochna. 

 "Das Informationstreffen wird in Chotyně (Ketten) organisiert, am 17. September um 15 Uhr“, teilt Filip Trdla als Sprecher des Liberecer Bezirksamtes mit. Das wird aufgrund einer gemeinsamen Regierungskonsultation veranstaltet, das der polnische Umweltminister Henryk Kowalczyk mit dem tschechischen Umweltminister Richard Brabec und dem Generaldirektor für Umweltschutz Andrzej Szwed-Lewandowski führte. Die Region Liberec will so erreichen, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung verhandelt wird, damit die Menschen ihre Einwände besprechen können.

Charlotte Meentzen
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Eine weitere öffentliche Vorstellung der Erweiterungspläne zur Grube ist am 19. September ab 10 Uhr im polnischen Kulturzentrum in Bogatynia.

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Der Tagebau Turów hat die Erlaubnis, bis April 2020 Kohle abzubauen. Das polnische Unternehmen PGE, das den Tagebau betreibt, möchte die Erlaubnis bis 2044 erhalten. Durch eine geplante Vergrößerung und Vertiefung des Tagebaus droht Anwohnern der Verlust ihrer Trinkwasserquellen. Betroffen sind ungefähr 30.000 Leute aus Hrádek, Chrastava (Kratzau), Frýdlant (Friedland) und Umgebung.

Mehr lokales unter:

www.sächsische.de/loebau

www.sächsische.de/zittau

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