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Löbau

Tagebau Turow forciert Elektromobilität

Das Unternehmen PGE will seine eigene Fahrzeug-Flotte auf einen umweltfreundlichen Antrieb umstellen. Erste Tests laufen bereits.

Blick in den Tagebau Turow mit dem dazugehörigen Kraftwerk im Hintergrund. © SZ-Archiv / Matthias Weber

Die polnischen Nachbarn forcieren nun die Elektromobilität. Das Energieunternehmen PGE testet derzeit unter Einsatzbedingungen im Tagebau Turow den Prototyp eines Geländefahrzeugs, das auf Elektroantrieb umgerüstetet wurde. Wie regionale Onlinemedien meldeten, wurde dafür ein bislang mit normalem Verbrennungsmotor angetriebenes Fahrzeug vom Typ Landrover Defender hergerichtet. Das in Zgorzelec ansässige Unternehmen Innovation AG stattete das allradgetriebene Fahrzeug mit einer Batterie von 85 kWH Kapazität aus.

Der Motor soll über eine Leistung von 272 PS verfügen und ein Drehmoment von 350 Nm (Newtonmeter) entwickeln. Der Prototyp, der als „Sokol (Falke) 4x4“ unterwegs ist, hat nach bisherigen Probetouren mit einer Batterieladung – in Abhängigkeit von den schwierigen Grubenbedingungen- zwischen 200 und 300 Kilometer zurückgelegt. 

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Getestet wird bei Routine- und Transportarbeiten im Grubenbetrieb rund um die Uhr. Laut dem Vorstandsvorsitzenden der PGE-Gruppe Henryk Baranowski unterstützt das Unternehmen neben der Umstellung der eigenen Fahrzeug-Flotte auf den umweltfreundlichen Antrieb auch mit dem Bau von Ladestationen sowie gleichzeitig mit Bemühungen zur Forcierung der Elektromobilität im Nachbarland.

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