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Tankbetrug wird Mann zum Verhängnis

Die Bundespolizei hat einen Polen auf der A4 bei Görlitz festgenommen, der zuvor seinen Treibstoff nicht bezahlte. Dabei kam noch mehr zum Vorschein.

Symbolbild. © Tobias Hase/dpa

Beamte der Bundespolizei haben am Montagmorgen einen Tankbetrüger festgenommen, der kurz zuvor die Autobahnraststätte Oberlausitz verließ - ohne den Sprit zu bezahlen.

Über den Vorfall informierte die Polizeidirektion Görlitz die Kollegen. Ungefähr 15 Minuten später tauchte das besagte Fahrzeug vor den Augen einer Streife in Höhe der Autobahnanschlussstelle Kodersdorf auf. Die Beamten fuhren dem polnischen Mazda in Richtung Grenze hinterher, stellten dessen Fahrer auf dem Rastplatz An der Neiße. Weil er keinen Ausweis mitführte, überprüften sie seine Identität. 

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Dabei kam heraus, dass gegen den 28-jährigen Polen ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Kempten (Allgäu) vorliegt. Der gilt seit November 2018, weil der Verurteilte der bayrischen Justizkasse noch eine Geldstrafe von 5.626 Euro wegen Trunkenheit im Verkehr schuldet. Zudem hatte die Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme seines Führerscheins angeordnet. Hintergrund war ein bestehendes Fahrverbot.

Unmittelbar nach der Festnahme erklärte der Pole, er habe tatsächlich getankt, nur könne er keine Quittung über den Kauf vorlegen. Und den Führerschein habe der Mann gerade nicht dabei. Polnische Behörden hingegen teilten mit, dass auf ihn derzeit gar keiner ausgestellt ist.

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Neben den Vorwürfen des Betrugs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird dem Beschuldigten außerdem vorgehalten, sein Fahrzeug unter der Wirkung berauschender Mittel im Straßenverkehr geführt zu haben. Ein Drogenschnelltest ließ schließlich auf den Konsum von Kokain und Amphetamin schließen.

Der Mann kam am Nachmittag in eine Justizvollzugsanstalt. Unabhängig davon hat das Autobahnpolizeirevier Bautzen entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

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