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Tannen- wird zur Lindenstraße

Am Donnerstag wurden auf der Tannenstraße die Kettensägen angeworfen. Dort werden die drei großen Spitzahorne gefällt und durch junge Linden ersetzt.

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© Sven Ellger

Am Donnerstag wurden auf der Tannenstraße die Kettensägen angeworfen. Dort werden die drei großen Spitzahorne gefällt und durch junge Linden ersetzt. Die Bewohner der Neubauten haben dann einen freien Blick auf den Alaunplatz – zumindest für etwa 20 Jahre. So lange dauert es, bis die Linden eine ähnliche Größe erreicht haben wie die imposanten Ahorne, sagt Jörg Lange, Abteilungsleiter im Grünflächenamt. Für den Kahlschlag hat er seine Gründe: Die Bäume waren so geschädigt, dass schon mehrfach Kronenteile heruntergefallen sind. Auch im Park wird nun gefällt. Insgesamt müssen 29 Bäume weichen – die meisten sind Pappeln, Ahorne und Robinien. Im Frühjahr werden dafür 27 Nachpflanzungen gemacht.

Auch im nahe gelegenen Hechtpark kreischen derzeit die Sägen. Dort werden 16 Robinien und Spitzahorne gefällt. Sie sind wild gewachsen und hindern die umstehenden Eichen an der Entfaltung. Die sollen nun mehr Platz bekommen. Deshalb sind Nachpflanzungen auch nur in den großen Lücken vorgesehen. Dort werden junge Eichen angeordnet. Auch an vielen anderen Orten sind im Winter Fällungen geplant.

Bis zum 28. Februar müssen sie alle erledigt sein. Denn Bäume dürfen nur im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Februar gefällt werden. Außerhalb von Waldgrundstücken wird eine Genehmigung gebraucht. Auf städtischen Grundstücken wird diese Entscheidung vom Grünflächenamt getroffen, nachdem die Bäume von geschulten Kontrolleuren geprüft wurden. Für Privatleute erteilt das Umweltamt die Genehmigung. Weil Fällungen oft für Ärger sorgen, werden sie auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. (SZ/sag)

www.dresden.de/baum