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Tariferhöhung am Klinikum

In der dritten Runde einigen sich die Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau und Verdi auf 3,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten.

© Archivfoto: Matthias Weber

Löbau/Zittau. Überraschend schnell konnten sich die Tarifvertragsparteien in der dritten Tarifrunde am Mittwoch auf ein Ergebnis verständigen. Die Beschäftigten der Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau mbH erhalten rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 ein um 3,5 Prozent erhöhtes Entgelt. Der im Unternehmen geltende Einstiegslohn wurde auf 9,28 € pro Stunde festgelegt. Dieser Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2018. Die Verhandlungen verliefen in einer konstruktiven Atmosphäre, bekräftigten die Tarifparteien, René Kießling, Geschäftsführer der Krankenhausservicegesellschaft und Sabine Baron von der Gewerkschaft Verdi in einer gemeinsamen Erklärung.

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Die Gewerkschaft forderte ursprünglich eine Entgelterhöhung von fünf Prozent für die rund 150 Beschäftigten der Krankenhausservicegesellschaft. Bereits im Dezember hatte die Gewerkschaft in zwei Verhandlungsrunden versucht, mit der Arbeitgeberseite eine Tarifsteigerung zu vereinbaren. Das war nicht gelungen. Nach der Runde am Mittwoch zeigte sich Sabine Baron jedoch zufrieden: „Das war ein wesentlich besseres Angebot als in den ersten beiden Tarifrunden“, kommentierte sie die schnelle Einigung. Laut Gewerkschaft sind die Servicebereiche in den Krankenhäusern des Klinikums Oberlausitzer Bergland von steigenden Flächenzahlen, Stundenkürzungen und immer mehr Zusatzleistungen geprägt, deshalb sei die Erhöhung gerechtfertigt, so Verdi.

Die Krankenhausservicegesellschaft übernimmt für das Klinikum Oberlausitzer Bergland an den Standorten Ebersbach und Zittau die gesamten Serviceleistungen aller nichtmedizinischen Bereiche, insbesondere dem Gebäudeservice einschließlich Empfangs- und Sicherheitsdienste und Hol- und Bringedienste, Gebäudetechnik und Catering. (mh)