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Tariferhöhung für Oewa-Mitarbeiter

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich geeinigt. Nur bei der Pauschale für die Rufbereitschaft muss noch verhandelt werden.

© dpa

Von Sylvia Jentzsch

Die 450 Mitarbeiter der Oewa Wasser und Abwasser GmbH zwischen Döbeln, Grimma und Leipzig können sich freuen. Sie bekommen rückwirkend ab Januar monatlich 57 Euro mehr Bruttolohn, und die Höhe des Weihnachtsgeldes steigt. Auch die Lehrlinge bekommen monatlich 30 Euro mehr. Darauf hat sich die Tarifkommission der Industriegewerkschaft (IG) Bergbau, Chemie, Energie in der vierten Verhandlungsrunde am Freitag mit der Geschäftsführung der Oewa geeinigt. Das teilten Gewerkschaftssekretär Felix Schultz und Tina Stroisch,Pressesprecherin der Oewa , mit.

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Das Weihnachtsgeld, das bisher 85 Prozent eines Monatsgehaltes betrug, wird für alle Mitarbeiter bis zur Vergütungsgruppe elf ab 2018 auf 100 Prozent angehoben. Das heißt, sie bekommen ein komplettes Monatsgehalt zusätzlich. Alle Mitarbeiter ab der Vergütungsgruppe zwölf, das heißt diejenigen mit Führungsverantwortung, bekommen 95 Prozent des Bruttomonatslohnes.

„Das ist ein gutes Ergebnis, obwohl wir nicht ganz die geforderte Höhe der Lohnerhöhung erreicht haben. Die lag bei 80 Euro. Da der Tarif aber nur eine Laufzeit von einem Jahr hat und die Verhandlungen ab September fortgesetzt werden, kann das beim nächsten Mal nachgebessert werden“, so Felix Schultz. Nur bei der Pauschale für die Rufbereitschaft gibt es noch keine Lösung. Deshalb haben sich die Tarifparteien darauf verständigt, eine Arbeitsgruppe mit je drei Vertretern, zu bilden. „Sie werden die Arbeitssituation der Beschäftigten in Rufbereitschaft analysieren und gegebenenfalls notwendig werdende Maßnahmen zur Verbesserung erarbeiten“, sagte Tina Stroisch. „Das Thema Rufbereitschaft ist nicht nur bei der Oewa ein großes Thema“, so Felix Schultz.