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Tausende demonstrieren in Leipzig für Weltoffenheit

Rund 5 000 Menschen sind nach Angaben der Stadt am Montagabend in Leipzig erneut für Weltoffenheit und Toleranz auf die Straße gegangen.

Leipzig. Rund 5 000 Menschen sind nach Angaben der Stadt am Montagabend in Leipzig erneut für Weltoffenheit und Toleranz auf die Straße gegangen. Nach einem Friedensgebet in der Nikolaikirche demonstrierten sie in der Tradition der machtvollen Montagsdemos des Wendejahres 1989 auf dem Leipziger Innenstadtring.

Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) sagte, der Ruf aus Leipzig müsse lauten: „Für eine weltoffene und gastfreundliche Stadt“. Diesen Ruf gelte es auch deutlich und mit Zivilcourage nach außen zu tragen. Superintendent Martin Henker sagte beim Friedensgebet, „unser Gewicht hängt nicht von Zahlen ab, unser Gewicht hängt von unserer Haltung ab.“

Ab auf den Grill

Warme Sommernächte, schönes Wetter. Zeit zum Grillen! Doch worauf muss man achten und was schmeckt am besten auf dem Grill?

Ursprünglich hatte das islamkritische Bündnis Legida auf dem Innenstadtring marschieren wollen. Die Organisatoren verschoben ihre Demonstration jedoch auf Mittwoch. Es gibt dazu vom Ordnungsamt aber noch keine Entscheidung. Das Bündnis für Weltoffenheit und Toleranz kündigte bereits für diesen Tag Mahnwachen an. Das Aktionsbündnis „Leipzig nimmt Platz“ will die Legida-Demonstration blockieren. Es sind weitere Gegendemonstrationen angemeldet. Vor einer Woche hatten in Leipzig 35 000 Menschen gegen die erste Legida-Demonstration protestiert. (dpa)

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