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Tausende Sachsen beteiligen sich an Frühjahrsputz-Aktionen

Auch wenn der Winter nicht sehr lang war, Müll und Unrat haben sich in der kalten Jahreszeit reichlich angesammelt. In vielen Städten Sachsens gibt es darum Subbotnik-Einsätze: Tausende Bürger packen freiwillig mit an.

Dresden. Nach dem Ende des Winters gibt es in vielen sächsischen Städten Frühjahrsputz-Aktionen, bei denen Tausende Helfer mitmachen. Allein in Dresden soll es bis 12. April fast fünfzig Aktionen geben, wie die Stadtreinigung mitteilte. Zum Abschluss auf den Elbwiesen haben sich bisher gut 600 Helfer gemeldet - im vergangenen Jahr wurden dabei fast 2.500 Müllsäcke gefüllt.

In Leipzig sind die Freiwilligen schon seit Tagen unterwegs. Schulklassen streifen durch Parks und holen alte Zeitungen aus dem Gebüsch. Anwohner und Vereine sammeln Laub und Grünschnitt auf, reinigen Kitas von Graffiti und Blumenrabatten von Zigarettenstummeln.

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In Chemnitz soll es bis Ende April rund 35 Aktionen geben. Los ging es vor einer Woche. Schon am ersten Tag sammelten 130 Helfer fast fünf Tonnen Abfall. Sie reinigten Brunnen im Stadtzentrum und befreiten die Ufer der Chemnitz vom Unrat der letzten Monate. Unter allen Aktionen wählt eine Jury am Ende anhand von Vorher-Nachher-Fotos einen Gewinner aus. Der bekommt den symbolischen Wanderpreis: einen vergoldeten Besen.

In Plauen beginnt der Putzeinsatz am 12. April. Dieses Mal zusammen mit der Aktion „Bürgergrün“, die 2013 vom Plauener Künstler Andy Darby ins Leben gerufen wurde. Bürger sollen triste Ecken in der Stadt einfach bepflanzen. „Im vergangenen Jahr hat das ganz viele Leute motiviert mitzumachen“, sagt Organisatorin Steffi Klug. „Dieses Jahr hoffentlich auch!“ (dpa)