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Tausendfacher Nachwuchs im Wald

Es wird Frühling und die Frühjahrsaufforstung hat begonnen. Was das im Forstbezirk Bärenfels bedeutet.

© Frank Baldauf

Ostzerzgebirge. Die Verjüngungskur für den Wald ist noch echte Handarbeit: Mehr als eine Million kleine Pflänzchen 18 verschiedener Baumarten werden von Waldarbeitern des Forstbezirks und beauftragten Unternehmen sorgfältig in den Boden gesetzt. Das Pflanzgut liefern neben den sachsenforsteigenen Baumschulen in Graupa und Heinzebank auch mehrere private Baumschulen, sagt Kristina Funke, Sprecherin des Forstbezirks Bärenfels. Mehr als 188 Hektar Wald zwischen Wilsdruff und dem Erzgebirge werden so fast genau hälftig mit Laub- und Nadelhölzern verjüngt. Die Masse der kleinen Bäumchen steht künftig auf circa 153 Hektar im Schutz der Altbäume. Der Rest ist unter anderem für die Kahlflächen gedacht, die durch Sturm entstanden sind, oder wird auf ehemaligen Acker- und Wiesenflächen gepflanzt.

Mehr als ein Viertel der Pflänzchen wird in den Revieren Bärenfels und Holzhau ein neues Zuhause finden. Auch die Waldarbeiter im Naundorfer Revier des Tharandter Waldes und im Revier Karsdorf müssen bis zum Blattaustrieb je Revier mehr als 100 000 Pflanzen bewältigen. Doch damit ist es nicht getan. Die Pflänzchen brauchen im ersten Jahr viel Licht und Wasser. Die Förster schützen die Bäumchen außerdem vor Tieren. (SZ)

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