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Teamwork für außergewöhnliches Sportfest

Eine Kooperation zwischen einer Nossener Firma und dem Sportverein Lok soll helfen, Kinder für Sport zu begeistern.

© Andreas Weihs

Von Marcus Herrmann

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Neue Motoren, neue Fahrer, ein neues Team und ein neuer Hersteller – die DTM ist vom 23. bis 25. August zurück am Lausitzring und war noch nie besser. 

Nossen. Noch ist nur zu den Trainingszeiten richtig was los auf dem Nossener Muldentalsportplatz, Heimat des mit 700 Mitgliedern größten Sportvereins der Stadt, SV Lok. Doch mit dem beginnenden Frühjahr wird sich das zusehends ändern und immer mehr Mannschaften hier trainieren – bis dann am 11. Juni so richtig Stimmung einkehren soll. Denn dann steigt der große Familiensporttag.

Der soll in diesem Jahr durch ein neues Konzept besonders viele Jugendliche zur Bewegung animieren und auch die Jüngsten dazu bringen, sich bestenfalls dem SV Lok Nossen als Mitglied anzuschließen. So sieht zumindest der Plan des Vereinsvorsitzenden Armin Büttner aus. Um in Nossen ein außergewöhnliches Sportfest auf die Beine zu stellen, hat er sich Unterstützung gesucht.

In diesem Jahr wird die Nossener Firma Gebrüder Jehmlich Zerkleinerungstechnik das Fest mit organisieren und finanziell unterstützen. Deshalb heißt die Veranstaltung in knapp zwei Monaten auch „Gebrüder Jehmlich Familiensporttag“.

„Als Armin Büttner vor etwa einem halben Jahr auf mich zukam, um über eine mögliche Unterstützung zu sprechen, musste ich nicht lange überlegen“, sagt der Geschäftsführer des Betriebs, Martin Peukert. Mit seinem Engagement erhofft er sich zum einen, dass die etwas abseits an der Waldheimer Straße gelegene Firma mit 24 Mitarbeitern in Nossen noch bekannter wird.

Zum anderen liegt dem ehemals im Leistungsbereich tätigen Leichtathleten besonders am Herzen, junge Leute für Sport zu begeistern. „Und wenn unter den Teilnehmern einer ist, der vielleicht eine Lehrstelle sucht, wäre das umso besser“, so der 42-Jährige. Davon gebe es in jedem Ausbildungsjahr neue. Am 11. Juni soll aber der Sport im Mittelpunkt stehen. Drei bis vier Stunden lang wollen Armin Büttner und Martin Peukert ausdrücklich kein Volksfest veranstalten, sondern den Sportcharakter des Events bewahren.

„Wir werden an diesem Tag möglichst spielerisch aber doch in Wettkampfform die Sportarten des Vereins vorstellen und wollen Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren an diese heranführen“, so Büttner. Unter anderem werde es Staffel-Spiele im Fußball, Volleyball oder Kegeln geben, bei denen auch die Eltern teilnehmen können. Wenn das Wetter mitspielt, erwartet der 39-jährige Vereinsvorsitzende 200 Kinder plus Eltern zum Familiensporttag.

Weil an diesem der Spaß nicht zu kurz kommen darf, werde es etwa 20 verschiedene Stationen, T-Shirts als Preise für die Besten und auch neben dem Sportplatz kleine Attraktionen geben. Eintritt muss niemand zahlen. „Unser Plan steht zu 80 Prozent“, sagt Martin Peukert. So möchte er ein Wasserbassin auf dem Areal aufstellen, durch das sich Kinder in überdimensionalen Ballons bewegen können.

Außerdem werden Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, das Sportabzeichen des Kreises Meißen und das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. „Für die Prüfung steht jemand aus dem Verein parat“, so Büttner.

Essen und Trinken werde er zusammen mit Martin Peukert natürlich besorgen. Für die gesamte Organisation will Letzterer Geld ausgeben. Wie viel verrät er nicht. Jedenfalls soll die Kooperation mit dem Verein weitergeführt werden.

„Wir wollen die Veranstaltung als sportlichen Höhepunkt in der Stadt nachhaltig platzieren“, sagt Peukert. Und so sollen auch aktuelle Mitglieder des SV Lok betreuend vor Ort sein und den Mitmachenden näher bringen, welche Aspekte den Vereinssport reizvoll machen. Start des Sporttages wird voraussichtlich um 13 Uhr sein.

„Wir hoffen auf viele Kinder und Jugendliche, die unsere insgesamt elf Abteilungen kennenlernen und vielleicht dabei bleiben möchten“, sagt Armin Büttner. Am erfolgreichsten seien derzeit die Abteilungen Ski, Gymnastik, Volleyball und Kegeln.

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