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Technik-Trends: Diese Highlights könnten bald unseren Alltag verändern

Ob Auto, Smartphone oder Internet zu Hause - die technische Entwicklung schreitet jährlich rasant voran und bietet Highlights, die vor einigen Jahren noch Utopie waren.

Foto: Gerd Altmann
Foto: Gerd Altmann

Neben den großen Änderungen des Alltags, beispielsweise durch das vollkommen autonome Fahren in einigen Jahren oder Jahrzehnten, verändern schon heute kleinere Erfindungen unsere Gewohnheiten. Lernen Sie im Folgenden Gadgets und Technologien kennen, die sich bereits auf dem Markt befinden oder in naher Zukunft als echte Entlastung des Alltags eingeführt werden.

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Smartphone mittlerweile vollwertiger Ersatz der Geldbörse

Das bargeldlose Bezahlen hat über die Jahrzehnte gleich mehrere Revolutionen durchlaufen. Mit der Umstellung auf EC-Karten ist seit den 1980er Jahren eine etablierte Lösung unterwegs, über die letzten Jahre sind Kreditkarten im Privatkundengeschäft deutlich etablierter. Vor allem die Buchung über Reiseportale und die bequeme Bezahlung in Onlineshops haben dazu geführt, dass ein wachsender Anteil von Privathaushalten über eine Kreditkarte verfügt.

Die Entwicklung des stressfreien Bezahlens geht mittlerweile den nächsten Schritt, immer mehr Banken bieten neuen Bezahl-Apps und möchten so den Einsatz von Geldkarten im Alltag vollkommen überflüssig machen. Ein einfaches Android-Handy reicht, das vor ein Kassenterminal gehalten wird. Wie beim kontaktlosen Bezahlen mit modernen EC-Karten lassen sich Beiträge bis zu 25 Euro sogar ohne Eingabe einer PIN abrechnen.

Da Bankkunden in Deutschland tendenziell kritischer als in anderen Nationen sind, versuchen Banken mit weiteren Technologien zu überzeugen. Ein Beispiel ist Bluecode - ein App, durch die für einen einzelnen Zahlungsvorgang ein scanbarer Barcode erzeugt wird. Mit diesem muss der Nutzer explizit einen digitalen Zahlungsprozess einleiten, der erzeugte Code kann nach dem einmaligen Scannen nicht erneut genutzt werden.

Mit faltbaren Smartphones zur flexiblen Bedienfläche

So vielfältig die Nutzung eines Smartphones oder iPhones durch Apps auch ist - am Grundformat eines Handys hat sich bis auf variable Abmessungen seit vielen Jahren nichts geändert. Dies könnte in naher Zukunft anders sein, wie die Vorstellung des faltbaren Smartphones durch Samsung im November 2018 zeigt. Die sogenannten Foldables sind seit Jahren im Gespräch, nun scheint die Technologie endgültig marktreif geworden zu sein.

Möglich wird die technische Neuerung durch das von Samsung entwickelte Infinity Flex Display, das zusammen mit einem voll funktionsfähigen Prototypen der neuen Smartphone-Generation vorgestellt wurde. Weitreichende technische Details wurden noch nicht präsentiert, allerdings ließ sich mit einer einzelnen Bewegung das Smartphone aufklappen und in seiner Nutzungsfläche vergrößern. Die Markteinführung serienmäßiger Portables scheint bereits für das Jahr 2019 realistisch.

Unterstützung unter Android bereits durch Google vorgestellt

Auf ein aufklappbares Handy mit größerem Display als Nutzungsoberfläche muss auch das verwendete Betriebssystem eingestellt sein. Im Rahmen der Produktvorstellung von Samsung wurde Google mit ins Boot geholt, um im Rahmen von Android eine entsprechende Unterstützung zu liefern. Neuere Versionen aus dem Hause Google sollen ein oder zwei Displays unterstützen, wobei die Display Continuity ein wesentliche Eigenschaft des Betriebssystems darstellt. Schließlich sollten Nutzer auf einen nahtlosen Überblick der Bedienfläche vertrauen, wenn Sie vom klassischen Smartphone-Format auf ein doppelt so großes Display umstellen.

Auch wenn Samsung noch kein Datum für die Markteinführung der neuen Galaxy-Serie genannt hat, scheint dies nicht einzige Entwicklung in diesem Segment zu sein. Google machte im Rahmen der Produktvorstellung deutlich, dass auch andere Anbieter von Smartphones großes Interesse an der Technologie haben. Spätestens wenn Android in allen neuen Versionen die Nutzung von Portables unterstützt, ist das Angebot entsprechender Smartphones für sämtliche Hersteller interessant.

Ohne PC in virtuelle Welten eintauchen

Das Smartphone hat den klassischen PC oder Laptop über die Jahre nicht vollkommen überflüssig gemacht. Neben dem beruflichen Bereich sind es vor allem Gamer, die auf leistungsstarke Hardware vertrauen. Vor wenigen Jahren war die Einführung des Oculus Rift als leistungsstarke Virtual-Reality-Brille für PC-Spieler eine kleine Revolution, die aktuell den nächsten Schritt in die Zukunft geht.

Oculus hat als Tochtergesellschaft von Facebook mittlerweile eine VR-Brille vorgestellt, mit der sich Virtual Reality ohne PC erleben lässt. Mit dem Oculus Go hängen Nutzer nicht mehr am Kabel, die Brille und leistungsstarke Computer miteinander verbinden. Stattdessen befindet sich die gesamte Technik in der Brille selbst, ohne dass diese hierdurch erheblich an Gewicht gewinnt.

Für die technische Realisation vertraut der Entwickler auf einen Smartphone-Chip, der technisch alleine zur Darstellung der virtuellen Realität genutzt wird. Hierdurch entstehen im Zentrum der Sichtfläche leistungsstarke Bilder mit 1.280 x 1.280 Pixeln Auflösung. Durch einen speziellen Kanal an der Kopfhalterung wird Sound ans Ohr des Trägers abgegeben, so dass auf gesonderte Kopfhörer verzichtet werden kann. Selbst eine klare und laute Wiedergabe von Klängen wirkt sich kaum auf die Umgebung aus - ein weiterer Urteil der zeitgemäßen und unabhängigen VR-Brille.

Durch Super-Vectoring Leistung im Breitbandbereich steigern

Im privaten Bereich ist eine steigende Zahl an Nutzern mobil im Internet unterwegs, zu Hause und im Office-Bereich hat der klassische Breitbandanschluss nicht an Bedeutung verloren. Während in der Infrastruktur durch Glasfaser oder Kabelnetze nachgerüstet wird, sollte auch die Hardware des Nutzers auf steigende Bandbreiten eingestellt sein. Dies gilt vor allem, wenn mehrere Personen auf den Anschluss angewiesen sind, so wie es vor allem in Bürolandschaften der Fall ist.

Mit Super-Vectoring als zeitgemäße Lösung haben Anwender die Möglichkeit, über ihren VDSL-Zugang bis zu 250 Megabit pro Sekunde zu laden, von der grundsätzlichen Leistungssteigerung profitieren ein oder mehrere Personen je nach Ports des verwendeten Routers.

Super-Vectoring steht primär für die Erhöhung der Frequenz auf dem Frequenzband des Anschlusses. Download und Upload werden gleichermaßen positiv von dieser Verbesserung beeinflusst. Auch Aspekte wie die Bündelung von Kanälen und weitere Technologien sorgen im Gesamtergebnis für die spürbare Steigerung der Geschwindigkeit bei einem VDSL-Anschluss mit Super-Vectoring.

Technisch hat die Deutsche Telekom die moderne Entwicklung im Fokus, wenige andere Anbieter haben schon im Angebot von Super-Vectoring-Tarifen nachgezogen. Schließlich gilt wie bei allen Tarifen und Anschlüssen: Zur Nutzung des ultraschnellen Internets muss bei einem Provider ein entsprechender Internettarif abgeschlossen werden.

Parkprobleme ade - mit dem faltbaren Elektrofahrzeug

Als vor wenigen Jahren W-Lan serienmäßig in Automobile Einzug hielt, waren der Nutzung während der Fahrt keine Grenze gesetzt. Die Leistungsfähigkeit der Anschlüsse hängt ebenfalls von Hardware und Tarif ab, ansonsten fokussieren sich die Änderungen in der Automobilbranche vorrangig auf die Aussichten aufs autonome Fahren. Hierneben gibt es attraktive Nischen-Lösungen, die schon bald serienmäßig als neue Impulse im Straßenverkehr zu bewundern sein könnten.

Eine der absoluten Innovationen stellt das faltbare KFZ mit Elektromotor dar. Ein Start-Up aus Israel hat sich der Entwicklung dieser speziellen Fahrzeuge verschrieben und geht damit auf das Parkplatzproblem in Großstädten rund um den Globus ein. Per Knopfdruck lässt sich der Kleinwagen in seinen Dimensionen deutlich reduzieren, so dass ein Abstellen in kleinsten Parklücken kein Problem mehr darstellt.

Der City Transformer des Start-Ups ist als Kleinstwagen speziell für den Stadtverkehr geeignet und hat ausgefahren eine reduzierte Breite von 1,40 Metern. Schon jetzt gibt es Tausende Vorbestellungen beim jungen Unternehmen, eine Umsetzung der Technologie dürfte im Jahr 2020 erfolgen. Nach aktuellen Prognosen bleibt der Hersteller beim Preis unter 10.000 Euro, so dass die neue Art des Fahrens in Innenstädten auch noch attraktiv finanzierbar bleibt.

Kluge Stromzähler und weitere Highlights im Smart-Home nutzen

Von der Straße zurück zu den eigenen vier Wänden. Auf vielen Ebenen des häuslichen Lebens haben Entwicklungen im Smart-Home-Bereich in den letzten Jahren neue Impulse geliefert. Heizung, Beleuchtung, Jalousien und weitere Einrichtungen des Haushaltes sind einzeln oder über ein zentrales System steuerbar. Neben der voreingestellten, automatischen Ansteuerung der Geräte wird dies auch explizit über ein Smartphone oder Tablet mittels App weltweit möglich.

Da das Betreiben sämtlicher Devices Strom kostet und immer mehr Kunden an einer nachhaltigen und sparsamen Haushaltsführung interessiert sind, rückt die intelligente und präzise Stromabrechnung in den Vordergrund. In immer mehr Städten und Gemeinden werden intelligente Stormzähler montiert, neben dem regionalen Versorger bieten auch junge und alternative Stromunternehmen diese Form der Abrechnung an.

Durch die Zähler wird eine präzise Erfassung jeder Kilowattstunde möglich, außerdem bieten die Geräte je nach Hersteller die Basis für eine zentrale Steuerung des Smart-Homes. Sämtliche Geräte eines Haushaltes, die auf Strom zum Betreiben angewiesen sind, könnten durch den Zähler zentral angesteuert werden. Hierdurch müsste keine gesonderte Steuereinheit gekauft werden. Eine dezentrale Ansteuerung der Geräte ist über das WLAN-Netzwerk des Haushaltes ohnehin möglich. Hierfür greift der Anwender jedoch auf separate Apps passend zum jeweiligen Gerät zurück.

Mit digitalen Dienern das Alltagsleben erleichtern

Wer von der Steuerung über Smartphones zu einer natürlichen, sprachlichen Steuerung wechseln will, kann schon heute auf das Konzept digitaler Diener vertrauen. Vom Service Amazon Alexa oder Siri von Apple stehen seit wenigen Jahren sprachgesteuerte Devices zur Verfügung. Als externer Lautsprecher im Raum aufgestellt, ist eine Kopplung dieser Geräte mit anderen Devices in einem Smart-Home mühelos möglich.

Die Forschung an digitalen Dienern setzt vor allem die Erweiterung des Funktionsspektrums im Haus in den Vordergrund. So dürfte es schon bald problemlos möglich sein, Heizung oder Küchengeräte über einen Diener anzusteuern und mit komplexeren Sprachbefehlen Aufgaben zu verteilen. Künstliche Intelligenz der Geräte trägt zu diesen Entwicklungen bei, so dass einzelne Devices sogar eigenständig Aufgaben im Sinne des Anwenders ausführen könnten.

Die Sprachsteuerung einzelner Haushalts- und Küchengeräte wie Mikrowellen ist längst marktreif. Anstatt Einstellungen von Hand vornehmen zu müssen, lässt sich via Sprache der Auftrag zum Erhitzen bestimmter Speisen erteilen. Künstliche Intelligenz setzt bereits hier an, um alleine durch Angabe der Speisen die korrekte Zeit für Aufwärmung oder Zubereitung festzulegen.

Weitere Entwicklungen im Tech-Sektor im Überblick

- Fitnesstracker für das Handgelenk helfen seit wenigen Jahren dabei, Puls, Schrittzahl oder Kalorienverbrauch zu überblicken. In Kombination mit der Technologie von Smart-Watches lassen sich die Einsatzbereiche der Geräte bei neusten Modellen vielseitig anpassen. Die Musikwiedergabe gehört zu den modernen technischen Standards, der Ersatz einer Kreditkarte wie bei der oben genannten Smartphone-Technologie gehört zu den neusten Trends.

- kein absoluter neuer Trend, aber deutlich etablierter ist die drahtlose Aufladung von Smartphones und anderen Geräten. Tische und größere Möbel für Bürolandschaften stehen dabei noch im Hintergrund, verglichen mit separaten Aufladeplatten oder -ständer für einzelne Devices. Ihr tragbarer Charakter und die vergleichsweise schnelle Aufladung sind Argumente, dass Smartphonehersteller verstärkt Geräte mit Qi-geeigneten Akkus ausgeben.

- für Produktvorstellungen oder Besprechungen in Meetings bieten neue digitale Lösungen eine Alternative zu klassischen Charts und Flipboards. Beispielsweise sorgt der Flip von Samsung als digitaler Ersatz für die Möglichkeit, das Chartboard einfach von Hand zu beschreiben, digitale Inhalte zur Präsentation hochzuladen und vieles mehr. Neben der Präsentation ist die direkte Bearbeitung aller Inhalte auf dem Flip möglich.

- die Entwicklungen im Smart-Home machen auch vor Tierbesitzern nicht Halt. So lassen sich Devices ins Netz einbinden, die über eine Kamera auf Augenhöhe von Hund oder Katze die Aktivität des Tieres aus der Ferne präsentieren. Auf Knopfdruck vor Ort oder weltweit geben die Devices ein Leckerchen aus oder bieten andere Funktionen, die rund um das geliebte Tier gewünscht sind.

Online keine Trends der Branche mehr versäumen

Für private Anwender ist es schwierig, durch den Besuch auf Fachmessen sich permanent über die neusten Trends der Branche zu informieren. In vielen Fällen sind die Präsentation lediglich für ein Fachpublikum oder Journalisten gedacht. Der Blick ins Internet ist oft der einzige Weg, die neusten Trends zu überblicken. Gleiches gilt für Informationen, wann es zu einer Markteinführung kommt und mit welcher Preisklasse zu rechnen ist.

Einzelne Shops und Plattformen bieten außerdem die wichtigsten Technik-Trends der digitalen Welt übersichtlich auf ihrer Website. Vorteil ist hier, dass neben der reinen Präsentation direkt auf die Artikel zugegriffen werden kann. Ein Preisvergleich lohnt in diesem Fall weiterhin, wobei für echte Neuheiten meist nur geringe Preisunterschiede gegeben sind. Für Konsumenten und Technikfreaks ist es deshalb empfehlenswert, vor dem Kauf einige Wochen abzuwarten. Der Preis fällt in dieser Zeitspanne oft rasant schnell und macht die Anschaffung deutlich lohnenswerter.

Ratgeber für die Auswahl der richtigen Devices entscheidend

So reizvoll die Anschaffung der neusten Produkte aus der Technikbranche sein mag - nicht immer entspricht eine Neuerung den eigenen Bedürfnissen. Bevor Konsumenten unnötig in neuste Artikel der Tech-Branche investieren, sind umfassende Informationen einzuholen. Neben den technischen Spezifikationen und weiteren Angaben des Herstellers ist der Blick in Fachzeitschriften seit jeher gefragt. Diese bieten viele Tests und Vergleiche längst online an. Zusätzliche Einblicke geben die Produktbewertungen verifizierter Käufer. Beim Lesen von Urteilen über neue Produkte ist dringend zu beachten, ob diese authentisch sind. Von beworbenen Einträgen bis zum Schlechtmachen der Konkurrenz gibt es Störfaktoren online, die ein aussagekräftiges Ergebnis verfälschen. Ein ruhiges Recherchieren zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus.