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Deutschland & Welt

Nächster Schritt für Satelliten-Internet

In Deutschland soll breitbandiges Internet über Satellit angeboten werden. Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX, macht es möglich.

Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX und Tesla-CEO.
Elon Musk, Chef der Weltraumfirma SpaceX und Tesla-CEO. © dpa-Zentralbild/dpa-pool

Bonn. Die Bundesnetzagentur hat dem US-Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk Funkfrequenzen für das Satellitensystem Starlink zugeteilt. "Wir haben die frequenzrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit in Deutschland breitbandiges Internet über Satellit angeboten werden kann", sagte Behördenchef Jochen Homann am Freitag. Es handele sich um die erste Zuteilung von Frequenzen für eine sogenannte Satelliten-Mega-Konstellation mit einer sehr hohen Anzahl erdnaher, umlaufender Satelliten.

Mit Starlink sollen satellitengestützte breitbandige Internet-Dienste mit ähnlichen Reaktionszeiten (Latenz) wie in terrestrischen Netzen möglich sein. Derzeit befinden sich laut Netzagentur 800 Starlink-Satelliten auf einer Erdumlaufbahn. Im Endausbau seien mehr als 4400 Satelliten geplant. Neben den Frequenzen für das Satellitenfunknetz habe Starlink Frequenzen für mehrere Erdfunkstellen in Deutschland erhalten, die als Gateways den Übergang und die Verbindung mit dem Internet sicherstellen sollen.

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Die Zuteilung enthalte Regelungen, die den störungsfreien Betrieb anderer Anwendungen im gleichen und benachbarten Frequenzbereich sicherstellten, unter anderem mit dem Richtfunk, der Radioastronomie und geostationären Satellitenanwendungen. Wegen der Neuartigkeit des Systems sei die Frequenzzuteilung zunächst auf ein Jahr befristet, um bei der längerfristigen Genehmigung falls nötig Anpassungen vornehmen zu können. (dpa)

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