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Samsung macht den Datenaustausch leichter

Die neuen Galaxy-Book-Modelle versprechen nahtloses Arbeiten über Gerätegrenzen hinweg. Wie geht das? Ein Praxis-Check.

amsungs Galaxy Book 360 hat ein umklappbares Display und kann mit Eingabestift bedient werden.
amsungs Galaxy Book 360 hat ein umklappbares Display und kann mit Eingabestift bedient werden. © Samsung Electronics/dpa

Dateiaustausch vom Telefon zum Computer und zurück? Kein Problem mit AirDrop. Synchrone Daten im Onlinespeicher, ohne zusätzliche Apps, Textverarbeitung, Tabellen, Mails und Präsentationen? Macht die iCloud. Windows-Nutzer haben diese direkten Möglichkeiten nicht. Sie müssen Umwege über kostenpflichtige Officepakete, Zusatz-Apps oder Drittanbieter-Dienste nehmen. Genau hier setzt Samsung an: Das Galaxy Book und die Galaxy-Smartphones sollen einfacher zusammenarbeiten.

Optik: Unauffällig und elegant kommen die Notebooks mit Windows 10 als Convertible Galaxy Book 360, Standardmodell Galaxy Book und als schlankes Hochleistungsgerät Galaxy Book Pro in den Handel. Drin stecken Intel-Chips, acht bis 16 Gigabyte RAM, bis zu 512 Gigabyte Festspeicher und auf Wunsch LTE (außer beim 360). Außerdem gibt es das Galaxy Book Go mit Qualcomm-Chip. Preis: zwischen 450 und 1800 Euro. Alle Modelle sind sauber verarbeitet, haben gute Displays, Fingerabdrucksensoren und lange Akku-Laufzeiten. Stifteingabe oder Touchbedienung gibt es nur beim Galaxy Book 360.

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Einrichtung: Wer sich durchs Windows-Setup durchgeklickt hat, braucht noch ein Samsung-Konto. Im Hintergrund werden dann Samsung-Programme installiert. Klappt auf Anhieb. Sorgt aber auch dafür, dass Nutzer ihre Software nun sowohl bei Windows als auch bei Samsung auf dem aktuellen Stand halten müssen.

Datenaustausch: Dann der Test mit dem Galaxy S21. Die Lösung für den schnellen Datentransfer heißt Quick Share. Das ist auf den Galaxy Books vorinstalliert und läuft auf allen Samsung-Galaxy-Modellen mit mindestens Android 10. Die Einrichtung ist einfach: Anschalten, auswählen, wer den eigenen Rechner oder das eigene Telefon sehen kann, fertig. Teilt man jetzt auf dem Smartphone eine Datei, erscheinen kompatible Geräte in der Nähe. Ein Klick aufs Symbol schickt die Datei ohne weitere Aufforderung rüber. Ob man sie wirklich empfangen will oder nicht, wird nicht abgefragt. Quick Share funktioniert am Notebook aber auch nur, wenn man die entsprechende App startet. Dafür ist die Übertragungsgeschwindigkeit zügig.

Verschickt man Dateien vom Notebook, reicht ein Rechtsklick. Quick Share ist im Kontextmenü von Windows als Option aufgeführt, dort lassen sich andere Geräte in der Nähe finden. Das können andere Samsung-Notebooks, -Smartphones oder -Tablets sein. Andere Androiden und iOS-Geräte haben hier das Nachsehen.

Fazit: Quick Share ist prima zum fixen Austausch von Dateien und erleichtert die Arbeit mit mehreren Geräten. Mit den weiteren Samsung-Programmen auf den Galaxy Books verschwinden so viele Ärgernisse, die Windows-Nutzer bislang beim Betrieb von Notebook und Smartphone hatten. Endlich muss man eine Datei nicht erst irgendwo hochladen, auf einem USB-Stick zwischenspeichern oder per Mail schicken.

Was im Paket fehlt, ist ein sauber integrierter Onlinespeicher mit eigener Kalenderlösung und Produktivitätssoftware. Nur damit wäre das Niveau von Apples iCloud erreicht. Stattdessen gibt es Microsofts Office 365 und OneDrive. Diese Dienste sind wiederum gut in Windows integriert, auf Android-Smartphones funktionieren sie leidlich. Volle Funktionalität gibt es hier aber nur für zahlende Kunden. Dennoch gilt: Wer also schon ein Samsung-Smartphone hat und ein Notebook sucht, für den könnte eines der Galaxy Books eine Lösung mit Mehrwert sein. (dpa)

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