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Deutschland & Welt

Falsche Info in Whatsapp-Kettenbrief

Was? Whatsapp hat die Einstellungen für Gruppenchats geändert? Das behauptet jedenfalls ein derzeit kursierender Kettenbrief. Allein: Es stimmt nicht.

© dpa/ Fabian Sommer

Berlin. Die Whatsapp-Nutzerschar befindet sich in Aufruhr, seit sie neuen Nutzungsbedingungen zustimmen soll. Viele Nutzerinnen und Nutzer könnten da eine Behauptung eines derzeit kursierenden Kettenbriefs für bare Münzen nehmen: Die Datenschutzeinstellungen für Gruppenchats seien heimlich geändert worden.

Das ist aber nicht der Fall. Es war von den Standardeinstellungen her schon immer möglich, Fremden Nachrichten zu schreiben oder sie zu Gruppen hinzuzufügen, wenn man nur ihre Telefonnummer kennt. Heißt: Wenn man die Einstellung nicht irgendwann schon einmal geändert hat, war und ist es jederzeit möglich, in einer Gruppe zu landen, in die man nie hinein wollte und Nachrichten zu erhalten, die man nie lesen wollte.

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Eine gute Gelegenheit

Für viele Nutzerinnen und Nutzer mag das eine neue, vielleicht überraschende Erkenntnis sein. In jedem Fall ist es aber eine gute Gelegenheit, jetzt einmal die Datenschutz-Einstellungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Dann hätte der falsche Alarm am Ende doch noch etwas Sinnvolles bewirkt.

Das Ändern der Datenschutz-Einstellungen für Whatsapp-Gruppen geht so: Bei Androiden tippt man oben rechts aufs Dreipunkt-Symbol, dann auf "Einstellungen"; bei iPhones finden sich die "Einstellungen" sofort unten rechts.

Zeit für Datenschutz

Der weitere Tipp-Weg: "Account/Datenschutz/Gruppen", dort dann "Meine Kontakte" oder "Meine Kontakte außer..." wählen und mit "FERTIG" beziehungsweise "OK" bestätigen.

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Und wo man schon einmal dabei ist: Es lohnt sich in den "Datenschutz"-Einstellungen auch die anderen Menüpunkte zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Also wer das eigene Profilbild und Infofeld sehen darf, wissen darf, wann man zuletzt online war und Infos zum eigenen Status oder Standort erhalten darf. Auch Lesebestätigungen lassen sich hier deaktivieren. (dpa)

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