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Techno und „The Blumenkinders“

Der Arnsdorfer Karswaldbad-Verein steckt derzeit in den Vorbereitungen fürs Badfest. Er setzt ganz auf Bewährtes.

© Thorsten Eckert

Von Rainer Könen

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Arnsdorf. Schlagersängerin Wencke Myhre hat dieses alte, aber ohrwurmartige Lied auch schon mal vor vielen Jahren munter dahergeträllert. Zugegeben, es klingt ganz schön weit hergeholt, aber ihr Song „Am Sonntag will mein Süßer mit mir baden gehen“ geht einem schon mal auch durch den Kopf, wenn man dabei ans Arnsdorfer Karswaldbadfest denkt. Denn dieses dreitägige Badfest (29. Juni bis 1. August) war und ist ja auch immer ein beliebter Anlaufpunkt für junge und alte Pärchen. Da lässt man es sich bei diesem Fest in der Regel immer ganz gut gehen. Dazu ist es ja auch gedacht. Zum Entschleunigen, zum Relaxen, zum Abfeiern. Erst recht für die Schüler, die gerade in die sechswöchigen Schulferien entlassen worden sind. Der zehnköpfige Karswaldbad-Verein steckt derzeit mitten in den Vorbereitungen für dieses Ereignis, das ja in Arnsdorf zu den kulturellen Höhepunkten eines jeden Jahres zählt. Kassenwart Jürgen Brendel hat schon „unendlich viele dieser Feste“ miterlebt, wie er sagt. Deren Ursprung weit in der Vorwendezeit liegt. Natürlich gibt es auch von ihm so manche programmatische Anregung. Auf die Frage, ob es in diesem Jahr einen besonderen Hingucker, einen besonderen Veranstaltungspunkt gebe, erklärt Brendel, dass man bei diesen Badfesten auf das Bekannte, auf das Gewohnte setze. Man kann auch sagen, Kontinuität ist bei dieser Veranstaltung selbstverständlich ein Muss. Wie es das auch für Musikfreunde und Tänzer ist. Denn an den drei Tagen kann das Tanzbein munter geschwungen werden.

Am Freitag ist Techno-Zeit, am Sonnabend kommen die Oldie-Freunde bei der 90er-Jahre-Party auf ihre Kosten. Eifrige Badfestgänger kennen ja das traditionelle Procedere am Schlusstag des Festes: Dazu gehört der Auftritt der Band „The Blumenkinders“. Sie lässt das Fest ja am Sonntagnachmittag jediesmal ganz gemütlich ausklingen. Und ganz klar, man freut sich, ungeachtet des ganzen Vorbereitungsstresses beim Karswaldbadverein selbstverständlich auch auf die Floßregatta. Bei der diesjährigen, der 24. Ausgabe dieser Regatta, werden sich die Arnsdorfer Vereine wieder einmal mit recht originell-gestalteten Wasserfahrzeugen den Besuchern vorstellen.

Wetterkapriolen erlebt

Zu diesem Badfest werden wieder viele Gäste erwartet. Manche kommen sogar von recht weither. Aus dem Oberland, ja sogar aus Cottbus oder Leipzig. Was auf jeden Fall für das Renommee dieser großen Badparty spricht. Ruhig wird es folglich an den drei Tagen im Karswaldbad nicht sein. Aber damit hat man sich in Arnsdorf ja schon längst arrangiert. Wenn man aber beim Karswaldbad-Verein so viel Wert auf Gewohntes legt, dann sollte es wettermäßig sicher auch der Jahreszeit entsprechend sein.

Ja, das Wetter, das sei so ein ganz spezielles Thema, meint Jürgen Brendel. Und ein wenig schwingt was vom Klimawandel mit. In den vergangenen Jahren, so der Kassenwart weiter, habe man während des dreitägigen Badfestes „schon so manche Wetterkapriole erlebt“. Sturm, Hagel. Regen. Fest steht daher für ihn schon jetzt, dass „wir uns in der Woche vor dem Badfest den Wetterbericht genau anschauen werden“. Und insgeheim fest darauf hoffen, dass es dieses Mal beim Arnsdorfer Badfest der Jahreszeit entsprechend wird, also schön hochsommerlich. Um mit dem traditionellen Badfest auch gleich mal die schönste Zeit des Jahres einzuläuten: die entspannende Ferienzeit.