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Technologiezentrum macht Minus

© Eric Münch

Die Freitaler Betreibergesellschaft berichtet von einem fünfstelligen Verlust für 2015. In diesem Jahr sieht es aber schon besser aus.

Von Tobias Winzer

Freital. Die städtische Gesellschaft TGF, die das Technologiezentrum und den Technologiepark betreibt, hat im Jahr 2015 einen Verlust von rund 315 000 Euro gemacht. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor, der vor Kurzem im Freitaler Stadtrat vorgestellt wurde. Etwa die Hälfte des Verlustes trägt die TGF, die andere Hälfte die Stadt. Es ist vertraglich festgeschrieben, dass die Stadt maximal 150000 Euro an Zuschüssen pro Jahr an die TGF zahlt. Das Minus soll nach 2018, wenn das Zentrum den Plänen nach fast voll vermietet ist, durch die dann erhofften Gewinne ausgeglichen werden.

Wie aus dem Geschäftsbericht weiter hervorgeht, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahr 2015 zu jeder Zeit gesichert. Für dieses Jahr rechnet Geschäftsführer Jörg-Peter Schautz mit einem Minus von rund 252000 Euro. Grund für die Verringerung des Verlustes seien steigende Erlöse aus der Vermietung sowie Verkaufserlöse von Grundstücken im Technologiepark.

Das Technologiezentrum soll bis zum Jahresende zu rund 70 Prozent vermietet sein. Im Technologiepark sind derzeit rund 60 Prozent der Flächen schon verkauft. Weil die Nachfrage von Unternehmen groß ist, soll die Fläche des Gewerbegebiets im kommenden Jahr mehr als verdoppelt werden. Dafür hat die Betreibergesellschaft ein großes Grundstück nebenan von der Deutschen Bahn gekauft. Die Fläche, die sich zwischen Technologiepark und Bahngleisen befindet und sich bis zur Porzelline zieht, hat laut Schautz einen mittleren sechsstelligen Betrag gekostet.