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Bautzen

Teil der Lindenallee wird im Winter gepflegt

Der unter Schutz stehende Weg im Stadtgebiet Weißenberg ist gesperrt, weil zu viel Gefahr droht. Doch nun gibt es Hoffnung für einen Teil.

Wenn die Bäume an der Lindenallee wieder so wie auf diesem Archivbild aussehen, können die Pflegemaßnahmen beginnen.
Wenn die Bäume an der Lindenallee wieder so wie auf diesem Archivbild aussehen, können die Pflegemaßnahmen beginnen. © Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Weißenberg. Der Stadtrat hat jetzt einer Zweckvereinbarung mit dem Landschaftspflegeverband Zittauer Gebirge zugestimmt. Er soll eine Fördermaßnahme der Unteren Naturschutzbehörde für den östlichen Abschnitt der Lindenallee vorbereiten. Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen im Winter.

Der 2,8 Kilometer lange Weg zwischen Nostitz und Lauske ist nicht verkehrssicher, weil die Bäume morsch sind. Laut dem Chef der Grünen Liga Oberlausitz, Rolf Kubenz, ist der Weg die zweitlängste zusammenhängende Allee in Deutschland. Seit kurz nach der Wende kümmert sich die Grüne Liga um die Bäume. Diese angebotene Maßnahme kann sie jedoch aus Zeitmangel nicht organisieren.

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In die Pflege einbezogen werden könnten in diesem Abschnitt 160 der über 500 Bäume. Das sind ein Drittel bis ein Viertel aller Bäume. Bei 32 von ihnen ist der Aufwand allerdings sehr hoch, sagt der Weißenberger Bürgermeister Jürgen Arlt (parteilos). So kann also momentan noch nicht eingeschätzt werden, wie viele der Bäume tatsächlich mit dem in Aussicht stehenden Fördergeld saniert werden können. „Aber es ist ein Anfang, damit es überhaupt vorwärtsgeht“, sagt Arlt.

Die Zweckvereinbarung beinhaltet die Vorfinanzierung der Maßnahme durch die Stadt. Rund 20 000 Euro stehen zur Verfügung, die für den beantragenden Landschaftspflegeverband zu 100 Prozent gefördert werden. Die Ausführung der Arbeiten in der Lindenallee soll ausschließlich bei Fachfirmen liegen.