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Bauen und Wohnen

Telefonie über Cloud und WLAN

Viele Privatkunden und Unternehmen haben den Absprung bereits hinter sich:

© Free-Photos

Schätzungsweise 90% der Kunden haben ihr Telefonnetz bereits von ISDN auf VoIP umgestellt. Deutschlands größter ISDN-Anbieter, die Telekom, folgte dem Ziel, die Abschaltung der ISDN bis Ende 2018 zu vollenden. Da der Prozess bisher länger dauerte als zuvor kalkuliert, wurde Privatkunden noch bis Ende 2019 Zeit gelassen, Geschäftskunden sollen 2020 vollständig auf die IP-Telefonie umsteigen. Spätestens bis 2022 sollen alle ISDN-Anschlüsse durch die sogenannte WLAN-Telefonanlage ersetzt werden. 

Gründe für die ISDN-Abschaltung

Zum einen wird die ISDN-Abschaltung durch die mittlerweile veraltete Technik begründet, die zum Betreiben des ISDN-Netzes nötig ist. Da seit mehreren Jahren ohnehin parallel an einem neuen, weitaus effektiveren zweiten Netz für Internetzugang und Datenkommunikation getüftelt wird, hat man sich aus mehreren Gründen für die Abschaltung entschieden. Durch die parallele Nutzung würden sonst Personal-, Energie- und allem voran finanzieller Aufwand extrem steigen. Auf lange Sicht steigt mit dem Umstieg das Sparpotential der Netzbetreiber, da mit weniger Wartungsaufwand gerechnet wird. Zudem sinken die Kosten zur Lagerung für Einzelteile. Schließlich müssen diese nicht mehr für zwei Technologien – ISDN für Telefonate und DSL für das Web – Platz geben: Die bereits vorhandenen ISDN-Kupferleitungen können ab jetzt für das Internet verwendet werden. 

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Vorteile des WLAN-IP-Telefons

Die Umstellung auf die Internettelefonie hält auch für den Privatnutzer einige Vorteile bereit. Unbewusst verfügen die meisten Haushalte bereits über die IP-Telefonanlage, was sich daran erkennen lässt, dass ausschließlich ein einziges Kabel mit dem DSL-Anschluss des Routers verbunden ist. Nach der Umstellung auf das sogenannte „Next Generation Netzwerk“ (kurz: NGN) werden alle Daten zusammengeführt, was so viel heißt, dass Festnetz, Mobilfunk, Fax, TV und Internet über ein einziges Netzwerk laufen. Dies bringt dem Netzwerk auch den Namen All-IP ein. Kunden dürfen mit neuen Funktionen ebenso rechnen wie mit einer Preissenkung im Gegensatz zu ISDN. Dies liegt vor allem daran, weil All-IP die Cloud-Telefonie mit sich bringt, die deutlich kostengünstiger arbeitet. Zudem wird die WLAN-Telefonie, vor allem für Unternehmen ein wichtiger Punkt, deutlich flexibler. So lässt sich eine Rufnummer beispielsweise auf mehrere verschiedene Gerätetypen oder Standorte verteilen. Wenn beide Telefonpartner die HD-Voice-Technologie nutzen, wird die Sprachqualität begeistern. Dank der IP-Telefonie wird auch das Internet deutlich schneller. Das liegt daran, dass Frequenzbereiche, die vorher von ISDN-Telefonie belegt waren, frei werden, was einen höheren Datentransport verspricht. 

Virtuelle Telefonanlage aus der Cloud

Besonders Firmen, die Home-Office-Arbeiter beschäftigen, ziehen große Vorteile aus der sogenannten Cloud-Telefonie. Egal, wo auf dem Erdball sich Mitarbeiter befinden, Telefonate und -konferenzen können vom Arbeitsplatz, der Filiale, dem Home-Office oder von überall auf der Welt durchgeführt werden. Da Administration und Wartung virtuell über den Internetbrowser in der Cloud stattfinden, erwarten den Kunden alle Vorteile einer lokalen Telefonanlage – jedoch ohne in eine solche investieren zu müssen. Lediglich ein Internetanschluss wird benötigt, um die Cloud-Telefonanlage ortsunabhängig zu nutzen.

Immer mehr Unternehmen entscheiden sich im Hinblick auf die vielen Vorteile für eine virtuelle Telefonanlage. Ortsunabhängige Videokonferenzen, Online-Meetings, Screen-& File-Sharing sowie Instant Messaging werden durch die Cloud-Alternative zum Kinderspiel! 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Redakteur M. Pape.