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Telekom macht Dresden zur Teststadt für flinke Datenübertragung

Dresden wird Modellregion für zukünftige Energiesysteme. Im Dresdner Stadtteil Johannstadt soll ein 5G-Testfeld aufgebaut werden.

Dresden. Wenn künftig Elektroautos und immer mehr Haushaltsgeräte mit Energie aus vielen Quellen und Speichern versorgt werden müssen, braucht das Stromnetz eine schnelle Datenverarbeitung. Die Deutsche Telekom hat Dresden für einen Test in den nächsten fünf Jahren ausgewählt.

Vorstandsmitglied Claudia Nemat und Oberbürgermeister Dirk Hilbert teilten am Montag anlässlich der Konferenz Mobile World Congress in Barcelona mit, der Test in Dresden beginne in diesem Jahr mit der Übertragungstechnik LTE. Voraussichtlich im Jahr 2020 werde die nächste Generation G5 genutzt. An dieser Technik forschen Dresdner um die Professoren Gerhard Fettweis und Frank Fitzek. Bei 5G geht es um eine vielfach höhere Datenkapazität und sehr geringe Reaktionszeiten – die sind auch wichtig, wenn Autos sich im Straßenverkehr verständigen sollen. Die Telekom testet 5G seit diesem Monat auch im Hamburger Hafen.

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Dresden wird nun Modellregion für zukünftige Energiesysteme. Im Dresdner Stadtteil Johannstadt soll ein 5G-Testfeld aufgebaut werden. Dabei profitiert die Telekom von EU-Fördermitteln aus dem laufenden Projekt Matchup. Für die Johannstadt war bereits angekündigt worden, dass dort der Großvermieter Vonovia Solaranlagen auf Dächern montiert, die mit intelligenter Messtechnik verbunden werden. Der Energieverbrauch in Schulen und Kitas soll erfasst und optimiert werden. Oberbürgermeister Hilbert sagte, die Zusammenarbeit werde Dresden auch helfen, die Klimaschutzziele zu erreichen. (SZ/mz)