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Telekom-Mitarbeiter in Sachsen im Warnstreik

Telekom-Mitarbeiter in Sachsen und Thüringen haben die vierte Tarifverhandlungsrunde mit Warnstreiks begleitet. Die Gewerkschaft Verdi will ein „vernünftiges Angebot“.

Leipzig. Parallel zur vierten Tarifrunde bei der Deutschen Telekom haben Hunderte Mitarbeiter in Sachsen und Thüringen ihre Arbeit niedergelegt. Zu einer Demonstration und Kundgebung am Dienstag in Leipzig versammelten sich laut Verdi-Sprecher Achim Fischer knapp 900 Beschäftigte. Dazu habe es Warnstreiks in Dresden, Chemnitz und Erfurt gegeben. „Ich gehe davon aus, dass wir 1.350 Kollegen auf der Straße hatten“, sagte er.

Die Gewerkschaft wollte mit den Arbeitsniederlegungen ein Signal nach Bonn senden, wo am Dienstag und Mittwoch die Tarifrunde für die bundesweit 72.000 Telekom-Mitarbeiter angesetzt war. „Die Arbeitgeber sollen in dieser Verhandlungsrunde endlich ein vernünftiges Angebot auf den Tisch legen“, forderte Fischer. Bundesweit seien am Dienstag rund 8.000 Kollegen zum Ausstand aufgerufen gewesen. Je nach Ausgang der Gespräche in Bonn sollte es auch am Mittwoch Warnstreiks geben.

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Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld sowie den Ausschluss von betriebsbedingten Beendigungskündigungen. Die Arbeitgeber boten bisher ein Plus von 3 Prozent für die kommenden zwei Jahre an. (dpa)