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Dresden

Tempo 30 auf der Nossener Brücke

Um das marode Bauwerk so lange wie möglich zu erhalten, drosselt die Stadt nun die Geschwindigkeit. 

Auf der Nossener Brücke gilt künftig Tempo 30. © René Meinig

Runter vom Gas. Auf dem Abschnitt der Nossener Brücke, der Richtung Löbtau über die Bahngleise führt, gilt künftig nur noch Tempo 30. Um das Bauwerk zu schützen, so die Stadt. Mit der geringeren Geschwindigkeit soll die Brücke vor den Abnutzungen durch den Verkehr geschützt werden. Bei der letzten Prüfung waren stellenweise Risse in den Schweißnähten der Brückenkonstruktion festgestellt worden. Diese werden regelmäßig überwacht und die Brücke nach neu entstehenden Rissen untersucht, heißt es aus dem Rathaus. In der Woche vom 10. bis zum 14. Juni wird die entsprechende Beschilderung aufgebaut.

Im Rahmen des Bauprogramms „Stadtbahn 2020“ sollen alle vier Brücken der Nossener Brücke saniert werden. Insbesondere die beiden Stahlbetonbrücken über das Kraftwerksgelände der Drewag und über die Fabrikstraße weisen erhebliche, teils irreparable Schäden auf. Reinhard Koettnitz, der frühere Leiter des Straßen- und Tiefbauamts, hatte auf diese Entwicklung mehrfach hingewiesen.

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Bei der letzten Prüfung der Brücke über die Gleise der Verkehrsbetriebe seien überraschend bislang nicht bekannte Risse in Schweißnähten an Fahrbahnplatte aufgetaucht. Derartige Risse könnten durch Ermüdung des Materials entstehen, so die Stadt. Nach einer Überwachungszeit von rund einem halben Jahr gelte es inzwischen als sicher, dass die Rissentwicklung nicht aufhören wird. Um die Brücke so lange wie möglich nutzen zu können, wird jetzt die Höchstgeschwindigkeit gesenkt. Von der Disziplin der Fahrzeugführer hänge es ab, ob und wie lange diese Maßnahme wirksam sein werde.