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Terrassenufer muss gesperrt werden

Der Neubau des ersten Bogens wird jetzt vorbereitet. Deshalb geht Anfang Februar nichts mehr auf der Straße darunter.

© René Meinig

Von Peter Hilbert

Schon fast ein Vierteljahr klafft eine große Lücke über dem Terrassenufer. Anfang November hatten Abbruchbagger den maroden ersten Bogen der Augustusbrücke binnen eines Tages in 2 000 Tonnen Bauschutt verwandelt. Jetzt wird der Neubau des Bogens vorbereitet.

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In den nächsten Wochen werden die Voraussetzungen geschaffen, um das Traggerüst errichten zu können, teilt die Stadt mit. Am vergangenen Wochenende war die erste Sperrung. Dabei wurde die Leitungsverlegung vorbereitet. Am Fuße des abgerissenen ersten Bogens hoben die Bauleute links und rechts des Terrassenufers den Untergrund aus, brachten eine erste Schicht fürs Fundament auf und verlegten Betonblöcke. In einem zweiten Schritt werden die Versorgungsleitungen verlegt. Letztlich wird die sogenannte Gründung für die Gitterstützen am Wochenende 3./4. Februar hergestellt. Dafür ist wieder eine Vollsperrung nötig. „Auch danach werden weitere Sperrungen folgen, um beispielsweise das Traggerüst zu montieren und den Beton einzubringen“, kündigt die Stadt an. Die Arbeiten werden ebenfalls an Wochenenden ausgeführt, um den Berufsverkehr in der Woche nicht zu stark zu beinträchtigen. Ende Februar soll das Gerüst aufgebaut werden.

Die bogenförmigen Teile für die Holzschalung des neuen Bogens liegen schon auf dem Baulager am Schloßplatz bereit. Geplant ist, dass der neue Bogen im Sommer das Terrassenufer überspannt.

Der milde Winter ermöglicht es, auf der Brücke weiter zu bauen. Die Bögen sind freigelegt. Auf den ersten Abschnitten am Altstädter Ufer ist eine erste neue Stahlbetonschicht aufgebracht worden. Darüber werden sogenannte Fahrbahn-Übergangskonstruktionen aus Stahl und Gummi gebaut. Die sind auch nötig, um die Fugen zwischen Pfeilern und Bögen sicher abzudichten. Die Konstruktionen werden zwischen den Abschnitten der künftigen Fahrbahnplatte aus Stahlbeton eingebaut. Sie gleichen Bewegungen des Überbaus aus, wenn er sich durch Hitze ausdehnt.

Die bisherige Sanierung der Augustusbrücke hat sich verzögert. Ursprünglich war geplant, dass sie bis April 2019 abgeschlossen wird. Der Abbruch und auch die Sanierung des achten Bogens sind aufwendiger. Straßenbauamtschef Koettnitz hofft, dass die Arbeiten noch 2019 beendet werden. Die Dresdner Verkehrsbetriebe rechnen hingegen damit, dass die Bahnen erst 2020 fahren können.