merken

Wirtschaft

Tesla beantragt Fundament für neues Werk

Trotz Corona treibt der US-Autobauer seine Pläne in Deutschland weiter voran.

Baumaschinen arbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory in Grünheide nahe Berlin.
Baumaschinen arbeiten auf dem Gelände der künftigen Tesla Gigafactory in Grünheide nahe Berlin. © dpa

Grünheide. Der US-Elektroautohersteller Tesla treibt die Bauarbeiten für die geplante Fabrik in der Nähe von Berlin auch in der Corona-Krise voran. Das Unternehmen beantragte die vorzeitige Genehmigung für den Bau des Fundaments.

"Der Antrag ist eingegangen", sagte die Sprecherin des Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Montag. "Er wird geprüft." Der Antrag sei am vergangenen Freitag gestellt worden. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für den Bau durch das Landesumweltamt steht noch aus, aber Tesla hat auf eigenes Risiko bereits einen Teil der Fläche gerodet und dort den Boden planiert. Die "B.Z." aus Berlin hatte zuvor über den Fundamentbau berichtet.

Wer den Pfennig nicht ehrt
Wer den Pfennig nicht ehrt

und sich nicht im Paragrafendschungel zurechtfindet, ist schnell arm dran. Tipps und Tricks rund um Geld, Sparen und juristische Fallstricke gibt es hier zu finden.

Tesla will ab Sommer 2021 in Grünheide in Brandenburg in seiner ersten Fabrik in Europa rund 500.000 Elektroautos im Jahr bauen. Der Autobauer hatte Anfang März erklärt, dass der Zeitplan für den Bau des Werks bisher wegen der Coronavirus-Krise nicht gefährdet sei. Wann der erste Spatenstich sein wird, ist offen. 

Weiterführende Artikel

Tesla darf weiter roden

Tesla darf weiter roden

Ein Gericht hat grünes Licht für das Fällen gegeben. Zunächst musste die Polizei zwei Umweltschützerinnen von Bäumen holen.

Sachsen wollte die Tesla-Fabrik

Sachsen wollte die Tesla-Fabrik

Der Elektroautobauer Tesla baut in Brandenburg eine Giga-Fabrik. Um die hatte sich auch Sachsen beworben. Nun hofft man, trotzdem zu profitieren.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) hatte bisher für Mitte April damit gerechnet. Rund 360 Einwände waren gegen das Vorhaben eingegangen. Eine öffentliche Anhörung dazu wurde verschoben - noch steht kein neuer Termin fest. (dpa)

Mehr zum Thema Wirtschaft